Erkrath: Schützen luden zum Osterfeuer ein

Erkrath: Schützen luden zum Osterfeuer ein

Mit „Hohe Tannen“ stimmten die Hubbelrather Dorfmusikanten auf das Osterfeuer der St. Sebastianus Schützenbruderschaft unter dem Hochkreuz am Eickener Busch ein. Dass ringsum vor allem Laubbäume wie Eichen und Birken dominieren, tat dabei der Stimmung keinen Abbruch. Dr. Thomas Kirchhoff, Vorsitzender der Bruderschaft, zeigte sich denn auch zufrieden über die Resonanz, die das 7. Osterfeuer der Schützen wieder bei der Bevölkerung gefunden hatte. Inzwischen hatten auch Bernd Hanten und Horst Osmann im Getränkewagen sowie die anderen Helfer der St. Sebastianer alle Hände voll zu tun, den Nachfragen nach Speisen und Getränken nachzukommen.

Im Vorfeld hatte auch die Erkrather Feuerwehr wieder kräftig angepackt, einen Generator zur Stromversorgung und Lampen aufgestellt, damit der Weg hinunter zur Mettmanner Straße später ausgeleuchtet werden konnte. Schließlich sollten die Besucher in der Dunkelheit gefahrlos den Heimweg antreten können. „Wir geben der Bruderschaft hier ein bisschen Hilfestellung“, merkte Stadtbrandmeister Guido Vogt dazu an. Von wegen ein bisschen. Die Feuerwehr sei von Anfang an mit dabei und immer sehr engagiert, erzählte Ludwig Weyer. Er bedauerte ein wenig, dass es nicht solch ein großes Osterfeuer gibt wie man es von anderen Orten am Niederrhein gewohnt sei. Andererseits wäre es schade, wenn Osterfeuer generell verboten würden, man solle diese Tradition schon erhalten. Und in Zeiten, da über CO-2-Belastung und Feinstaub debattiert wird, reiche das ein kleines Feuer auch, betonte Guido Vogt: „Weniger ist mehr“.

Stellvertretend für den erkrankten Pfarrer Günter Ernst hielt Diakon Georg Braun eine Andacht unter dem Hochkreuz und segnete das Feuer. Er ging dabei auf die Ostergeschichte ein und bat die Teilnehmer, sich auch ansehen zu lassen, dass die Auferstehung gefeiert wird. Er erinnerte daran, dass es im Mittelalter nach der Osterpredigt mit dem Ostergelächter sogar den Brauch gab, die Gemeinde zum Lachen zu reizen. Er forderte die Besucher auf, die Freude über die Auferstehung weiterzugeben. Den Abend gemeinsam zu feiern und dabei das Lachen nicht zu vergessen.

(RP)
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