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Erkrath: Schöne Stunden beim Straßenfest

Erkrath : Schöne Stunden beim Straßenfest

Für die Besucher des Straßenfestes in Trills gibt's zahlreiche Gaumenfreuden. Gottfried und Herbert Bander zeigen einen Film, der auf Aufnahmen von Volker Lahnstein basiert. Die kleinen Festbesucher finden beim traditionellen Trödelmarkt preiswertes Spielzeug.

An den Reibekuchen der Feuerwehr kommt man beim Trillser Straßenfest so leicht nicht vorbei. Schon kurz nach der Eröffnung am Samstag hatte sich dort eine lange Warteschlange gebildet. "Das ist es, was die Leute hier wollen", betonte Udo Kampschulte, einer der Organisatoren des Festes, "Reibekuchen, leckeres Altbier, Bratwurst, Bekannte treffen". Ein großes Lob hatte er diesmal in Richtung Stadt, die im Vorfeld für eine hervorragende Beschilderung an der Festmeile gesorgt hatte.

Weniger zufrieden war er mit dem Wetter. Bereits beim Aufbau am Freitagabend seien einige Helfer des Lokschuppenvereins klatschnass geworden und hätten irgendwann einfach die Nase voll gehabt. Entsprechend schief ragte der Bierwagen des Vereins dann in die Straße hinein. Was der Qualität des Gerstensaftes und der alkoholfreien Getränke natürlich keinen Abbruch tat.

Auch für kleine Regenschauer während des Festes war man gerüstet. Vorsorglich waren Partyzelte aufgebaut worden. Da rückten die Besucher am Samstagabend einfach enger zusammen, als ein unerwarteter Gewitterguss herunterkam. Die Lokschuppenfreunde hatten übrigens für eine besonders gute Sicherung ihres Zeltes gesorgt: Die Trägerstangen waren zusätzlich mit schweren Gleislaschen aus dem Eisenbahnmuseum beschwert worden. Weniger gut liefen die Umsätze an einigen Ständen bei dem Wetter.

So werde er vermutlich nicht die geplanten 1000 Gambaspieße absetzen können, vermutete Olive-Chef Ingo Hopmann, der offene Mittagstisch der Grundschule Millrath müsse sich wohl mit einem geringeren Erlös als erwartet zufrieden geben. Kein Wetterproblem hatte hingegen das Café im Franziskushaus, wo auch leckerer Kuchen zu gunsten des Franziskushospiz angeboten wurde.

Historische Fotos gezeigt

Im Stockwerk darüber zeigten Gottfried und Herbert Bander einen Film über Hochdahl, der auf Aufnahmen von Volker Lahnstein basierte. Allerdings war dessen Drei-Stunden-DVD auf 20 Minuten komprimiert worden. Dennoch bekamen die Besucher interessante Einblicke in den Ortsteil geboten. Sie nahmen an einer Sprengung im Kalkwerk Neandertal teil, sahen historische Bilder von der Eisenbahnstrecke Erkrath/Hochdahl und von der früheren Eisenhütte. Auch der Hochdahler Hof als Namensgeber des Ortes wurde vorgestellt.

Die kleinen Festbesucher wurden eher an den Trödelständen fündig. Vor allem Spiele, Bücher, Puppen und Musik gehörte zum Angebot, aber auch Kinderfahrräder und Roller waren zu haben.

(müsh)