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Sandra Pietschmann ist neue Bürgermeisterin: Meinung - Beiden Wahlkämpfern gebührt Respekt

Nach der Bürgermeister-Wahl in Mettmann : Warum beiden Wahlkämpfern Respekt gebührt

Mettmann hat demokratisch entschieden: Sandra Pietschmann geht als Siegerin aus dem hervor, was man als Wahlkampf-Marathon bezeichnen kann. Beide haben gezeigt, dass sie verstehen, was „fair play“ bedeutet.

Um möglichst viele Wähler von sich zu überzeugen, haben sowohl sie als auch Thomas Dinkelmann in den vergangenen Wochen kaum eine Gelegenheit ausgelassen. Nicht nur die Sportlerin Sandra Pietschmann hat dabei bewiesen, dass sie weiß, was „fair play“ bedeutet.

Als vor gut einer Woche zahlreiche von Thomas Dinkelmanns Wahlplakaten von Unbekannten zerstört wurden, fürchteten viele eine „Schlammschlacht“ zum Wahlkampf-Endspurt. Doch die blieb aus, die Kontrahenten traten auf die Bremse: Dinkelmann schob niemandem voreilig die Schuld in die Schuhe – und Pietschmann sprach von einem „No-Go“, ohne die Vorfälle kleinzureden.

Das verdient Respekt; genau wie Thomas Dinkelmann als Verlierer dieser Wahl Respekt verdient. Sandra Pietschmann kann man gratulieren. Sie muss nun beweisen, dass sie fähig ist, nicht nur einen großen Sportverein, sondern eine ganze Stadtverwaltung zu führen. Das ist sicher eine andere Liga.

Ihre Meinung? Schreiben Sie mir! christian.kandzorra@rheinische-post.de