Kreis Mettmann: Rotes Kreuz braucht mehr Geld

Kreis Mettmann: Rotes Kreuz braucht mehr Geld

Schatzmeister Reinhold Salewski wies darauf hin, dass die Finanzsituation des DRK-Kreisverbandes Mettmann auch weiterhin als angespannt eingestuft werden müsse. Deshalb werden dringend weitere Fördermitglieder gesucht. Zur Jahresbilanz: Bis Ende April war das DRK in Mettmann in der Flüchtlingshilfe aktiv, danach überschlugen sich die Ereignisse. Besonders betroffen war der Süden des Kreises Mettmann. Brände in Langenfeld, Unwettereinsätze und - besonders tragisch für alle Beteiligten - der tödliche Badeunfall eines Jungen in Langenfeld. Nicht unerwähnt bleibt der Chlorgaseinsatz im Hildener Freizeitbad Hildorado.

Die Entwicklung der Blutspende ist ein aktuelles Thema. 11.002 Blutspender haben in 2016 das DRK im Kreis Mettmann unterstützt, das sind nur 2,26 Prozent der Einwohner des Kreisgebietes. Deshalb der Appell des DRK: Gehen Sie zur Blutspende! Kreisweit nahmen 604 Teilnehmer an Erste Hilfe Kursen teil. Das DRK bildete in 2017 immerhin 893 Ersthelfer in Betrieben aus. Das DRK-Familienbildungswerk im Kreisverband Mettmann organisierte 184 Kurse. Einen Schwerpunkt bildete "Mit Rucksack KiTa erfolgreich lernen!" - Sprachförderung und Elternbildung für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte.

In diesem Jahr wurden gleich sechs DRKler geehrt: Norbert Danscheidt, Kreisverband und Ortsverein Mettmann, für 45 Jahre aktive Mitarbeit, Peter Jung, Kreisverband Mettmann und Ortsverein Langenfeld, für 45 Jahre aktive Mitarbeit, Dr. Thomas Nasse, Kreisverband Mettmann, für 30 Jahre aktive Mitarbeit, Ekkehard Fabian, Kreisverband Mettmann, für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft, Christian Schildknecht, Kreisverband Mettmann, für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft, Benedikt Dierdorf, Kreisverband Mettmann, für 10 Jahre Mitarbeit.

(RP)