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Recyclinghof in Mettmann stellt wieder auf Normalbetrieb um

Mettmann : Recyclinghof stellt wieder auf Normalbetrieb um

(RP) Der städtische Recyclinghof stellt ab sofort wieder auf Normalbetrieb um. Der Wertstoffhof an der Hammerstraße war am vergangenen Donnerstag zunächst ausschließlich für Grünabfallanlieferungen wieder geöffnet worden.

Nun können neben Grünschnitt auch wieder andere Wertstoffe und Abfälle wie zum Beispiel Altpapier, Bauschutt, Bauholz, Sperrmüll und Elektrogeräte abgegeben werden, informiert die Stadt.

Gewerbliche Anlieferungen sind jedoch nicht zugelassen. Ebenso wird zurzeit kein loser Kompost, sondern ausschließlich kostenpflichtige Kompostsäcke angeboten. Unterstützung durch die Mitarbeiter des Bauhofs beim Einladen der rund 25 kg schweren Säcke ist allerdings wegen des Abstandsgebotes nicht möglich.

Es gelten die üblichen Öffnungszeiten und samstags können auch wieder schadstoffhaltige Abfälle abgegeben werden. Darüber hinaus werden konsequent Ausweiskontrollen durchgeführt, um Fremdanlieferungen aus benachbarten Städten zu verhindern.

Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis, dass Anlieferer ohne entsprechenden Nachweis ihres Wohnsitzes abgewiesen werden müssen, um eine unnötige Gebührenbelastung der Mettmanner Bürgern auszuschließen. Ebenso gilt eine Zugangsbeschränkung für die Nutzung des Recyclinghofes: Die Zufahrt wird auf maximal sechs Fahrzeuge beschränkt. Ist diese Zahl erreicht, wird das Eingangstor vorübergehend geschlossen, bis weitere Fahrzeuge auf den Hof dürfen.

Der Parkplatz an der Hammerstraße wurde halbseitig gesperrt und als Wartebereich mit drei parallelen Fahrspuren für Pkw, die auf den Recyclinghof wollen, eingerichtet sowie entsprechend markiert und beschildert. Dieser Bereich bietet 42 Fahrzeugen Platz. Das Abstandsgebot – auch beim eventuellen Aussteigen der Fahrzeuginsassen – ist zu beachten.

Es muss damit gerechnet werden, dass der Recyclinghof auch während der Öffnungszeiten für Rangierarbeiten kurzzeitig geschlossen werden muss. Aufgrund des derzeitigen Andrangs sollten ohnehin längere Wartezeiten eingeplant werden. Abfallberater Wolfgang Orts empfiehlt, den ersten Ansturm auf den Wertstoffhof nach Möglichkeit abzuwarten und die Anlieferung von Wertstoffen und Abfällen auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

Sollte es trotz des Wartebereichs zu längeren Rückstaus über den Bereich Hammerstraße/Ecke Teichstraße kommen, muss der Verkehr über die Teichstraße abgeleitet werden mit der Bitte, den Recyclinghof später nochmals aufzusuchen.

Die Zentrale des Baubetriebshofs bleibt weiterhin für den Publikumsverkehr geschlossen. Bürger können ihre Anliegen und Fragen telefonisch unter 980-281 oder per Mail an baubetriebshof@mettmann.de an den Baubetriebshof zu richten. Die Annahmestellen für Grünabfälle in der Gruitener- und Spessartstraße, am Düsselring sowie in Obschwarzbach bleiben ebenfalls bis auf weiteres geschlossen. Zugangsbeschränkungen und Kontaktschutzmaßnahmen, wie sie auf dem Recyclinghof umgesetzt wurden, sind an den mobilen Sammelstellen im Stadtgebiet nicht möglich.

Aufgrund des Andrangs und der begrenzten Standplatzfläche kann an den Annahme-Außenstellen die Vermeidung eines sehr nahen Personenkontakts nicht gewährleistet werden. Darüber hinaus sind nun sämtliche Personalkapazitäten zusammengezogen, um den Wiederbetrieb des Recyclinghofes sowie die grundstücksbezogene Abfallsammlung und Sperrmüllabfuhr durchführen zu können, informiert die Stadt.