Mettmann: Ratgeber enthält wichtige Tipps für Ältere

Mettmann: Ratgeber enthält wichtige Tipps für Ältere

Die Stadt Mettmann gibt eine neue Broschüre heraus. Sie ist kostenfrei im Rathaus erhältlich.

Die Stadt hat die 7. Auflage ihres Seniorenratgebers herausgegeben. Die neue Auflage enthält beispielsweise Tipps zu Rechtsfragen. Ein Kapitel dreht sich um Geld und Einkauf. Der Ratgeber soll Antworten auf Fragen zu Themen wie Wohnen, Pflege, Freizeitmöglichkeiten sowie Hilfe im Alltag liefern und wird zudem kostenfrei angeboten werden, so Bürgermeister Dinkelmann. Das Nachschlagewerk diene dazu, die Leute da abzuholen, wo sie sind, in ihren unterschiedlichen Lebenssituationen, erklären Petra Brinkmann-Schepke und Oliver Pahl von der Fachstelle für Wohn- und Pflegeberatung. Ute Piegeler, Leiterin des Fachbereichs Soziales, spricht davon, dass Menschen in den eigenen vier Wänden älter werden und nicht auf das Sozialamt angewiesen sein wollen. Daher bietet der Ratgeber ihrer Meinung nach viele Angebote der Unterstützung und sei so informativ, so dass älteren Menschen der unangenehme Gang ins Amt erspart bleibe.

Bürgermeister Thomas Dinkelmann schließt sich Piegelers Worten an und betont, dass Informationen möglichst einfach zu bekommen sein müssen und dass durch die Kontaktdaten im Ratgeber schnell Vereinbarungen getroffen werden können. Aber auch die einfache und verständliche Sprache zeichne die neue Ausgabe aus, wie der Bürgermeister klarstellt.

Ein großes Kapitel beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Begegnungszentren in der Stadt. So wird beispielsweise die Freiwilligenzentrale und die Quartierarbeit in Mettmann-Süd vorgestellt. Wichtig sind auch Kapitel über den Hausnotruf und über das Angebot "Essen auf Räder". Ein weiteres Kapitel beschäftigt sich mit den Pflegediensten und den Leistungen.

Vereinfachte Sprache bedeutet, schneller an benötigten Informationen zu kommen. Die Stadt verspricht, ihre Flyer sowie ihre Website zu überarbeiten und die Informationssuche im Internet zu erleichtern.

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Im Sinne der Digitalisierung wird es den Seniorenratgeber auch als Onlineausgabe geben, welche regelmäßig aktualisiert wird, wie es der Verleger Rainer Strubberg vom Nord-West-Verlag bekanntgibt.

Der Steuerzahler kann sich freuen, da der Ratgeber nicht durch die Kommune, sondern durch Sponsoren und Werbung finanziert wird, wie der Bürgermeister bestätigt.

Interessierte Senioren können sich den kostenlosen Ratgeber bei allen Trägern der Seniorenarbeit, sowie im Rathaus, als auch im Bürgerbüro abholen. Die geplante Auflage liegt bei 2500 Exemplaren.

(RP)