Wülfrath: Rastplätze für 11 000 Euro

Wülfrath: Rastplätze für 11 000 Euro

Die Stiftung der Kreissparkasse Düsseldorf hat zwei Ruheplätze am Panorama-Radweg in Wülfrath finanziert. Touristische Hinweisschilder lässt der Kreis Mettmann in Kürze anbringen.

Rund 40 Kilometer lang ist der Panorama-Radweg. der seit vergangenem Sommer Haan über Wülfrath, Velbert und Heiligenhaus mit Essen-Kettwig verbindet. Da geht manchem Radler (oder auch Wanderer) schon mal die Puste aus, und die Suche nach einem Rastplatz beginnt. Eine Sitzmöglichkeit wurde gestern auf der Höhe unweit des Wülfrather Industriegebiets Kocherscheidt von Vertretern des Kreises, der Stadt und der Kreissparkasse vorgestellt. Wer sich auf der Bank am "Aussichtsfenster Lerschenheide" niederlässt, hat einen wunderschönen Blick über Nord-Erbach bis weit nach Westen.

Hinter der unverwüstlich ausschauenden Bank (pulverbeschichteter Stahl) steht eine markante Mauer aus Natursteinen, die mit einem Netz aus Stahldraht in Form gehalten werden. Ein robuster Abfalleimer fordert dazu auf, Abfall nicht in der schönen Natur zu entsorgen.

Für diesen Rastplatz und den kleineren am Aussichtsfenster Jungholz (in Schlupkothen am Oberdüsseler Weg) hat die Stiftung der Kreissparkasse Düsseldorf 11 000 Euro zur Verfügung gestellt, und ist damit einer der größten Sponsoren am Panorama-Radweg.

Dank an den Sponsor

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Hans-Werner Fritze, Filialdirektor in Wülfrath, übergab den Rastplatz offiziell zusammen mit Bürgermeisterin Claudia Panke. Sie lobte das Engagement der Kreissparkasse für die Stadt. Die Vorsitzende des Bürgervereins Adelheid Heiden schloss sich dem an.

Ulrich Hermann aus Wülfrath war gestern mit Enkeln, Tochter und Schwiegersohn auf dem Panorama-Radweg unterwegs. Er ist begeistert von der Strecke auf der Trasse der ehemaligen Niederbergbahn. "Der Weg ist bereichernd. Wer ihn nutzt, lernt die Schönheit der Gegend hier besser kennen." An dem Rastplatz Lerschenheide wird er noch oft vorbeikommen, denn es zieht ihn oft in seine Geburtsstadt Velbert – mit dem Rad.

Der Bürgerverein organisiert Wanderungen auf dem neuen Radweg. Beim jüngsten Ausflug hätten die Teilnehmer festgestellt, dass auf dem Ast, der von der Innenstadt nach Rohdenhaus führt, eine Sitzgelegenheit fehlt, berichtete Adelheid Heiden. Martina Mauden, Abteilung Bauabwicklung beim Kreis, notierte dies und erklärte, dass auf Wülfrather Gebiet noch vier bis sechs Rastplätze geplant seien.

Bürgermeisterin Panke berichtete, Bürger hätten moniert, es fehlten Hinweise darauf, wo der Weg weiter geht, wo es einen Spielplatz oder ein Lokal gibt. Martina Mauden sagte, die wegweisende Beschilderung sei so gut wie abgeschlossen, touristische Hinweisschilder würden noch angebracht. "Sie sind schon da und müssen nur noch montiert werden."

(RP)
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