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Wülfrath: Pontifikalamt in St. Maximin

Wülfrath : Pontifikalamt in St. Maximin

Die Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des 900-jährigen Bestehens der katholischen Kirche in Düssel enden mit einer feierlichen Messe mit Weihbischof emer. Dr. Klaus Dick.

Das Jubiläumsjahr zum 900-jährigen Bestehen von St. Maximin, Düssel, wurde Samstagabend mit feierlichem Pontifikalamt mit Weihbischof emer. Dr. Klaus Dick beendet. "Wir haben das Jahr tüchtig gefeiert", erinnerte Pfarrer Heinz-Otto Langel an herausragende Kirchenkonzerte, Kirchweihfest, weltliche Events wie Auftritt der Bläck Fööss auf dem Sportplatz und vieles mehr. Viele hätten im Hintergrund gearbeitet, damit das Jubeljahr gebührend stattfinden konnte.

Von langer Hand geplant war, dass der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner das Pontifikalamt zelebriert. Auf seinen Wunsch war das Hochamt von Sonntag auf Samstag gelegt worden. Vor sechs Wochen kam die Absage. Statt Pontifikalamt in Düssel vertrat der Kardinal den Papst in Prag, wo in der Kathedrale auf dem Hradschin die 800-Jahrfeier der Heiligen Agnes stattfand. "Unsere Gemeinde ist enttäuscht", räumte Langel im RP-Gespräch ein.

Feierlicher Einzug

Beim feierlichen Einzug in die gut besuchte Kirche St. Maximin wurde der emeritierte Weihbischof begleitet von der gesamten Geistlichkeit der Wülfrather katholischen Kirchengemeinde, von Ministranten sowie Pfarrer Manfred Bünger. Er vertrat, so Langel, den evangelischen Kirchenkreis Niederberg, dessen Synode am Wochenende tagte. Die Jubiläumskirche war hell erleuchtet. Kerzen flackerten im Altarraum, wo Kolping-Verein und KAB ihre Banner aufgestellt hatten, und in den Stationsleuchten im Kirchenschiff.

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Dr. Dick nahm in seiner Predigt zum besonderen Stellenwert der Gottesdienste Bezug auf das Evangelium Matthäus 25, 14-30 – auf das Gleichnis von dem Mann, der seinen Dienern sein Vermögen anvertraut. Zurück von seiner Reise prüft er streng, wie sie es in der Zwischenzeit angelegt hatten. "Es geht um fleißige und faule Knechte, um Diener", sagte er. Es gehe zudem um dieses Haus, das für Gottesdienste gebaut sei. Gefeiert werde nicht nur, dass die Kirche 900 Jahre stehe, sondern dass 900 Jahre Gottesdienst gefeiert werden durfte. "Das ist nicht selbstverständlich, dass Gott uns als Diener haben will." Das Wort, "Dienst" sei erst einmal negativ besetzt, werde aber durch die Liturgie korrigiert. Verteilt auf verschiedene Stellen der Kirche wurde das Hochamt klangvoll und eindringlich von den Chören St. Maximin und St. Joseph und Chor/Band Intakt-Segno gestaltet. Beispielsweise sang der Chor von St. Maximin auf der Empore beim Einzug "Cantate Domino".

Beim "Kyrie" stimmte die Gemeinde in den Solo-Gesang von Frater Wilhelm ein, gefolgt vom "Gloria", zu dem in der rechten Querung der Chor von St. Joseph, "Lobe den Herren, der große Dinge tut", vortrug. Den Zwischengesang zwischen Lesung und Evangelium/ Predigt ließ Intakt-Segno erklingen.

(rmg)