Polizei vor Ort Neue Bezirksbeamtinnen für Mettmann

Mettmann  · Michaela Jordan und Silke Stephan sind neu im Revier – als erste Ansprechpartnerinnen der Bürger. Sie halten unter anderem Kontakte zu Kitas, Schulen und Senioreneinrichtungen.

 Künftig in Mettmann-Süd, -Mitte und -West unterwegs: Michaela Jordan aus Wülfrath und Silke Stephan.

Künftig in Mettmann-Süd, -Mitte und -West unterwegs: Michaela Jordan aus Wülfrath und Silke Stephan.

Foto: Kreispolizei Mettmann

Kompetent und bürgernah, mit der richtigen Mischung aus Freundlichkeit und manchmal notwendiger Strenge: Sie sind erste Ansprechpartner, stehen in Kontakt zu Kindergärten, Schulen, Vereinen und Seniorentreffs und kennen sich in ihren Bezirken bestens aus. Die Rede ist von den Frauen und Männern im Bezirksdienst der Polizei. Da gibt es vier neue – zwei davon in Mettmann. Mit vier Frauen wird der Bezirks- und Schwerpunktdienst der Kreispolizei deutlich weiblicher – in Mettmann, Langenfeld und Monheim.

Künftig im Bereich Mettmann-Süd und Mitte unterwegs ist Michaela Jordan. Die 55-jährige Wülfratherin hat in den vergangenen zehn Jahren im Verkehrskommissariat Nord gearbeitet und freut sich nun darauf, ihren bislang doch eher bürolastigen Job gegen „Polizeiarbeit auf der Straße“ einzutauschen: „Ich möchte für alle stets ansprechbar sein und ein offenes Ohr für die Menschen haben“, sagt die Polizeihauptkommissarin.

Ebenfalls neu in Mettmann, allerdings im Bereich West und Mitte unterwegs, ist Polizeihauptkommissarin Silke Stephan. Die 46-jährige Mettmannerin war zuletzt fünf Jahre lang auf der Leitstelle tätig – davor über 20 Jahre lang im Wach- und Wechseldienst bei der Polizei in Ratingen. Ihr ist vor allem ein Aspekt wichtig: „Als dreifache Mutter weiß ich um die Sorgen der Familien und habe auch schon sehr enge Kontakte zu den Kitas und Schulen in unserer Stadt. Wir dürfen aber auch die Seniorinnen und Senioren nicht vergessen – ich möchte für alle da sein und freue mich, nun noch mehr Zeit für die Bürgerinnen und Bürger zu haben.“

Deutlich weiter südlich im Kreis Mettmann sind Leandra Arnold und Kerstin von Seelen im Einsatz. Während Leandra Arnold (53) ab sofort im Langenfelder Stadtteil Reusrath auf Fußstreife geht, zählen für Kerstin von Seelen Baumberg und Monheim-Nord zu ihren künftigen Einsatzgebieten. Als Bindeglied zwischen der Polizei als Behörde und den Bürgerinnen und Bürgern sieht sich auch Kerstin von Seelen. Die 48-jährige Polizeioberkommissarin hat jahrelang als Diensthundeführerin bei der Polizei gearbeitet und war zuletzt ebenfalls im Langenfelder Wach- und Wechseldienst tätig. Die Solingerin freut sich auf ihr neues Einsatzgebiet in Monheim-Nord und Baumberg:

Auch Polizeidirektor Thomas Decken, Leiter der Direktion Gefahrenabwehr/Einsatz, freut sich über die weibliche Verstärkung für den Bezirks- und Schwerpunktdienst: „Die Aufgabengebiete unseres Bezirksdienstes sind vielfältig. Von der Kontaktpflege über die Vollstreckung von Haftbefehlen bis hin zur Schulwegsicherung und der Verkehrserziehung - die Kolleginenn und Kollegen sind immer nah an den Menschen. Bei manchen Einsätzen ist es für eine betroffene Frau einfacher, sich einer Polizistin anzuvertrauen als einem Polizisten. Daher bin ich froh, dass wir nun auch mehr Polizeibeamtinnen im Bezirks- und Schwerpunktdienst einsetzen können.

(dne)
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