Mettmann: Polizei gibt Bürgern Tipps gegen Einbrecher

Mettmann: Polizei gibt Bürgern Tipps gegen Einbrecher

Regen Publikumszulauf verbuchte gestern Polizeihauptkommissar Rainer Herbrandt am Infomobil der Kreispolizeibehörde, das auf dem Königshofplatz stand. Herbrandt informierte Passanten, wie sie ihre Wohnung oder ihr Haus wirkungsvoll vor Einbrüchen schützen können. "Die Bürger haben in den Medien gelesen, dass in der Nachbarschaft eingebrochen wurde. Natürlich ist dann die Angst da, dass man das nächste Opfer ist", sagt der Hauptkommissar. Oft seien es reisende Tätergruppen, die in der dunklen Jahreszeit die Häuser beobachten und dann ein Fenster oder eine Türe aufhebeln.

"Die Schwachstelle im Haus und in der Wohnung sind die Fenster und Türen", sagte Kriminalhauptkommissar Rainer Herbrandt. Eine Nachrüstung der Fenster und Türen ist gut investiertes Geld. Denn wenn die Einbrecher beim Hebelversuch merken, sie kommen nicht weiter, brechen sie meist ab und machen sich aus dem Staub. Der Hauptkommissar hat Tipps, wie man sich vor Einbrechern schützen kann: 1. Signalisieren Sie beim Verlassen der Wohnung mit Hilfe von Zeitschaltuhren, dass Ihr Haus oder Ihre Wohnung bewohnt ist. 2. Informieren Sie Ihre Nachbarn im Falle einer längeren Abwesenheit. Bitten Sie Ihre Nachbarn um Mithilfe, um Bewegung vorzutäuschen, Briefkästen zu leeren, die Mülltonne rauszustellen. Wachsame Nachbarn sollten bei verdächtigen Beobachtungen im Wohngebiet sofort über den Notruf 110 die Polizei verständigen. 3. Verschließen und sichern Sie Fenster und Türen ausreichend gegen Einbruch. Denken Sie auch an Nebengebäude und Garagen. Über wirkungsvolle Einbruchssicherungen kann man sich bei der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle der Kreispolizeibehörde Mettmann informieren: Kriminalprävention / Opferschutz, Hilden, Kirchhofstraße 31, Telefon 02104 / 982 7777.

(cz)