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Politik in Mettmann: Parteien wollen bei der neuen Feuerwache sparen

28-Millionen-Projekt in Mettmann : Parteien wollen bei der neuen Feuerwache sparen

Das 28-Millionen-Euro-Projekt kann um mehrere Millionen gekürzt werden, sagen SPD, CDU und die Wählergemeinschaft. Auch die Grünen wollen die Kosten der neuen Wache senken.

Für den Neubau der Feuerwache an der Peckhauser Straße sollen fünf bis sechs Millionen Euro weniger ausgegeben werden als bislang von der Verwaltung geplant. Die alte Feuerwache an der Laubacher Straße soll für die Freiwillige Feuerwehr erhalten bleiben. Darauf läuft ein gemeinsamer Antrag von CDU, SPD und der neuen Wählergemeinschaft Mettmann hinaus, der am Freitagnachmittag bekannt wurde. Die Grünen haben zur Feuerwache einen eigenen Antrag verfasst, der in dieselbe Richtung weist. Laut einer städtischen Machbarkeitsstudie soll die neue Wache 28 Millionen Euro kosten.

Noch sind alle Zahlen zu dem Großprojekt Näherungswerte. Weder die Stadt noch die Parteien stützen sich auf konkrete Planungen. Die sollen nun beginnen. Gegenüber unserer Redaktion machte Feuerwehrchef Marco Zerweiss deutlich, dass die Politiker ihre Sparvorschläge zuvor mit der Feuerwehr besprochen haben. Wichtig sei der Feuerwehr eine Entlastung der bisherigen Wache an der Laubacher Straße: „Deren Möglichkeiten sind vollständig ausgereizt.“ Man müsse derzeit mit zahlreichen Provisorien leben.

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Die Fraktionsvorsitzenden Fabian Kippenberg (CDU), Florian Peters (SPD) und Linda Neidel (Wählergemeinschaft Mettmann) machen deutlich, dass sie einerseits keine Abstriche an der Sicherheit für die Bürger und der Einsatzfähigkeit der Feuerwehr machen wollen. Andererseits erfordere die Haushaltslage in Mettmann die Beschränkung auf das Machbare. Deshalb habe man mit Architekten gesprochen und sich Feuerwachen in anderen Städten angesehen. Eine Erkenntnis: Die neue Feuerwache in einer Modularbauweise aus vorgefertigten Teilen zu erstellen, könne die Kosten senken und die Bauzeit halbieren.

Zudem müsse die Wache an der Laubacher Straße für die Freiwillige Feuerwehr erhalten bleiben, weil sie im Alarmfall viel schneller von den Rettern der Freiwilligen Feuerwehr erreicht werden könne. Im Umkehrschluss heißt das für den Neubau: Der bislang für die Freiwillige Feuerwehr dort vorgesehene Bauteil könnte reduziert oder gar erst später gebaut werden. Die Vorschläge sollen im Februar in Ratsausschüssen diskutiert und im März vom Rat beschlossen werden.