Parkgebühren werden in der Region nicht erhöht

Mettmann/Erkrath/Wülfrath : Trotz Umweltschutz – Parkgebühren bleiben stabil

Viele Kommunen in NRW wollen 2020 ihre Parkgebühren anheben. Wie sieht es in Mettmann, Erkrath und Wülfrath aus?

(des/von) Das Autofahren wird in Zukunft noch unattraktiver. Laut einer Studie planen 27 Prozent der NRW-Kommunen, also jede vierte, eine Anhebung der Parkgebühren in diesem oder spätestens im nächsten Haushaltsjahr. In einigen Städten werden sich die Parkgebühren fast verdoppeln: In Düsseldorf soll das Parken im Innenstadtbereich statt 2,90 Euro dann vier Euro kosten. Auch Köln ist gerade dabei, die Gebühren anzuheben. 15 Minuten Parken kosten dort in der City nun einen Euro.

Als Grund für die Erhöhung wird in den meisten Städten der Umweltschutz angeführt. Wegen drohender Dieselfahrverbote wolle man die Luftqualität verbessern. „Dazu zählt auch die Vermeidung von Parksuchverkehren in der Stadt, die auch zu unnötigen Schadstoffbelastungen führen“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Köln.

In der Region wird sich an den Parkgebühren jedoch nichts ändern. In Mettmann gibt es eine Brötchentaste, die erste halbe Stunde ist also kostenlos. Nach den kostenfreien 30 Minuten wird für jede folgende halbe Stunde eine Parkgebühr von 80 Cent erhoben. „Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern, eine Anhebung der Parkgebühren ist aktuell nicht beabsichtigt“, sagt Thomas Lekies, Pressesprecher der Stadt. Die Stadt Wülfrath erhebt keine Parkgebühren, es gibt lediglich Parkplätze mit Parkscheibenpflicht von einer bis vier Stunden sowie Parkflächen ohne Beschränkung. „Zurzeit ist auch keine Änderung geplant“, sagt Sprecherin Franca Calvano. Auch die Stadt Erkrath erhebt im gesamten Stadtgebiet keine Parkgebühr und will auch künftig keine einführen, heißt es auf Nachfrage unserer Redaktion.