Wülfrath: Panoramaradweg soll sauberer werden

Wülfrath: Panoramaradweg soll sauberer werden

Noch gibt es kein Ergebnis der Schriftwechsel, doch sowohl dem Kreis als auch der Stadt Wülfrath ist sehr daran gelegen, dass die Unstimmigkeiten um den Panoramaradweg der Vergangenheit angehören.

Der Kreis hatte im November in einem Brief an die Stadt erneut darauf hingewiesen, dass die Reinigung und die umfassende Pflege des insgesamt 44 Kilometer langen Fahrradweges sichergestellt werden müssten. Immerhin liegt Wülfrath mit gut zwölf Kilometern an dem Weg, betreut also den größten Streckenabschnitt aller Kreisstädte. Aber: Die Stadt hat kein Geld und will die Kosten für die Pflege auf Sparflamme halten. Zum ersten Mal einen ausgeglichenen Haushalt in 2014 und der soll möglichst auch im nächsten Jahr halten, heißt es. In der Verwaltung sind deshalb die Bestrebungen des Kreises, die Stadt bei der Reinigungsverpflichtung stärker in die Verantwortung zu nehmen, eher zurückhaltend.

Mehr oder weniger offen hat man das Drängen der Kreisverwaltung auf mehr putzen und gleichzeitig einen ausgeglichenen Etat zu präsentieren, kritisiert. "Kein Minus machen aber gleichzeitig soll die Stadt die meisten Kosten für ein Kreisprojekt übernehmen", sagt ein Verantwortlicher. Trotzdem stehen Kreis und die Stadt Wülfrath im Austausch, so dass es im neuen Jahr eine Koordination geben könnte.

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Eventuell gibt es eine zentrale Koordination. Die CDU hatte dies bei ihrer Kritik im Herbst angeregt. Alle Anlieger des Radweges sollen allgemeingültige Pflegevereinbarung mit festgeschriebenen Standards beherzigen.

"Es kann nicht sein, dass die Nutzer des Radweges am Zustand des Weges erkennen, welche Stadtgrenze sie gerade überfahren", sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Klaus-Dieter Völker, damals.

(rei)
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