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Pandemie in Mettmann: Ordnungsamt startet 62 Corona-Bußgeldverfahren

Pandemie in Mettmann : Ordnungsamt startet 62 Corona-Bußgeldverfahren

Die Mettmanner halten sich überwiegend an die Auflagen zum Schutz gegen Corona. Diesen Eindruck vermittelt der Ordnungsdienst. Er beantwortet Fragen der Linken zu Pandemie-Kontrollen.

Seit Jahresbeginn hat das Ordnungsamt der Kreisstadt Mettmann nach eigenen Angaben 62 Bußgeldverfahren wegen Verstößen gegen die Corona-Regeln eingeleitet. Zudem seien etwa 40 mündliche Ermahnungen und Verwarnungen ausgesprochen worden. Bei sechs der Bußgeldverfahren ging es darum, dass Passanten keinen Mund-Nase-Schutz trugen. „Bei dem überwiegenden Anteil der Bußgeldverfahren handele es sich um Verstöße gegen die Kontaktbeschränkungen“, heißt es in einer Antwort der Verwaltung auf Fragen der Linken im Zusammenhang mit der nächsten Sitzung des Ordnungsausschusses (18. Mai, 17 Uhr, Neandertalhalle).

Die Ratsfraktion der Linken wollte wissen: Wie wird die Maskenpflicht in Mettmann kontrolliert? In der Antwort wird deutlich, dass die genannten Zahlen bestenfalls Näherungswerte sind. Eine genaue Anzahl lasse sich nicht feststellen, da die Kontrollen zum „täglichen Geschäft“ des Kommunalen Ordnungsdienstes gehörten. Zudem liege es im Ermessen der OSD-Mitarbeiter, es zunächst bei mündlichen Verwarnungen zu belassen. Wenn dies im Rahmen der täglichen Gänge durch die Stadt geschehe, werde dies nicht gesondert in einer Statistik erfasst.

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Neben den obligatorischen Streifengängen gebe es „anlassbezogene Kontrollen“. Dabei gehe der Ordnungsdienst gezielt Hinweisen nach oder besuche – etwa bei schönem Wetter – gezielt Spielplätze oder auch Parks im Stadtgebiet.