Mettmann: Osttangente nächste Woche offen

Mettmann: Osttangente nächste Woche offen

Ein Büro aus Köln unterstützt die Stadt bei der Abrechnung der Seibelspange.

Die Osttangente soll am 28. November für den Verkehr freigegeben werden. Wie Stephan Kopp, Abteilungsleiter Bauen, im Bauausschuss weiter mitteilte, wird die Lindenheider Straße hinter dem Kleingartengelände am Goldberg in beiden Richtungen als Sackgasse enden. Der Friedhof Lindenheide kann dann nur noch über den Kreisverkehr auf der Wülfrather Straße angefahren werden. Im nächsten Jahr will die Stadt das kleine Teilstück des Hugenhauser Weges zwischen Osttangente und Toni-Turek-Allee ausbauen. Dann können Autofahrer auch über den Hugenhauser Weg den Friedhof erreichen.

Neues gab's zum Thema Seibelspange. Ein Büro aus Köln wird die Verwaltung bei den Baukosten-Abrechnungen der Seibelquerspange unterstützen. Die Baukosten haben sich gegenüber dem ursprünglichen Ansatz um 3,3 Millionen Euro erhöht. 14000 Euro musste die Stadt auf Anordnung des Bergisch-Rheinischen-Wasserverbandes (BRW) für die Abstützung eines Hanges am Hammerbach zahlen. Eine Auflage, die zwingend vorgeschrieben war, sagte Kopp.

Die Grünen wollten im Bauausschuss von der Verwaltung wissen, wie hoch die jährlichen Kosten für die Gasabsaugung im Bereich der ehemaligen Seibel/Immalinflächen seien. Dort befinden sich Altlasten im Boden. Kopp bezifferte die jährlichen Kosten auf 50 000 Euro. Bislang musste die Stadt 381000 Euro für Entsorgung, Ingenieurleistung und Abrechnung zahlen. Wie lange diese Absaugung noch vorgenommen werden muss, konnte Kopp nicht sagen. "Wir gehen aber davon aus, dass die Gasabsaugung im Laufe der Jahre abnehmen wird."

(cz)