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Erkrath: Neues Team bei der Suchthilfe

Erkrath : Neues Team bei der Suchthilfe

Die Diakonie bietet an der Hauptstraße in Hochdahl Alltagsbegleitung für die Menschen, die noch keinen Weg aus ihrer Abhängigkeit oder Gefährdung gefunden haben. Hinzu gekommen ist Franziska Bucher.

Der bisherige Verantwortliche für die Kontaktstelle Sucht im Café BIZ, Hendrik Kranenburg, ist Ende März ausgeschieden. Seine Nachfolgerin ist die Diplom-Sozialpädagogin Franziska Bucher. "Ich bin seit über einem Jahr im Café BIZ tätig, so dass ein nahtloser Übergang bei der Leitung unserer Einrichtung der Diakonie im Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann gewährleistet war", erklärt Franziska Bucher.

Neben ihrer Tätigkeit im rauschmittelfreien Treffpunkt Café BIZ absolviert sie an der Fachhochschule Düsseldorf ein Aufbau-Studium, das mit dem Master abschließt. Seit April wurde das Team mit der Diplom-Sozialpädagogin Fleur König ergänzt "Die Wochenarbeitsstunden von Fleur König und von mir ergeben insgesamt einen Anteil von 1,5 Stellen", so Franziska Bucher.

Ort der Begegnung

Bereits seit längerer Zeit ist Karina Nowak im Café BIZ tätig. Sie ist für den Bereich Betreutes Wohnen und psychologische Betreuung zuständig. "Wir verstehen uns als ein Ort der Begegnung", beschreibt Franziska Bucher das Café BIZ. Hier könne man sich in gemütlicher Atmosphäre aufhalten und seine Freizeit verbringen. Die Suchthilfe der Diakonie biete Alltagsbegleitung für die Menschen, die noch keinen Weg aus ihrer Abhängigkeit oder Gefährdung gefunden haben und eine Orientierung suchen.

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"Zuständig sind wir für alle Suchtformen, ob Alkoholismus, Medikamente, illegale Drogen oder anderem süchtigen Verhalten", erklärt Karina Nowak. Sie lobt die gute Zusammenarbeit in dem jungen, flexiblen Team. "Unsere Arbeit wird zusätzlich durch ehrenamtlich Tätige unterstützt, die teilweise früher selbst zu unserer Klientel gehört haben, jetzt aber von ihrer Sucht geheilt sind." Für Fleur König ist das Vertrauen zwischen Sozialpädogen und den Besuchern des Cafés BIZ ganz wichtig.

Gute Vertrauensbasis

"Nur mit einer guten Vertrauensbasis können wir bei unserer Arbeit Erfolg haben." Dabei macht sie deutlich, dass es neben einem festen Klientenstamm auch Suchtabhängige gäbe, die nur gelegentlich den suchtmittelfreien Treffpunkt aufsuchen. Karina Nowak weist darauf hin, dass nicht nur die von einer Sucht Betroffenen im Café willkommen seien. "Wichtig ist für uns der direkte Kontakt zu deren Angehörigen." Da auch Suchtabhängige mit Migrationshintergrund zur Klientel gehören, würde die Suchthilfe mit Dolmetschern zusammenarbeiten. Die Betreuung findet aber nicht nur im Cafe BIZ statt. "Mindestens einmal im Monat besuchen wir mit den von uns betreuten Personen auswärtige Veranstaltungen", sagt Franziska Bucher.

(klm)