Neues Konzept für den Steinbruch im Neandertal

Eigentümer stellen ihr Konzept vor : Steinbruch wird zur ökologischen Attraktion

Beim Wirtschaftsfrühstück werden Pläne vorgestellt.

Der aktuelle Regionalplan sieht vor, dass der Steinbruch im Neandertal mit dem Ende des Kalkabbaus umzäunt und vollständig renaturiert wird. Die Eigentümer haben jetzt beim Wirtschaftsfrühstück Ihr Alternativkonzept vorgestellt. 10 Prozent der Arealfläche sollen demnach genutzt werden.

Es sollen auf einer Fläche  von 1,3 Hektar Parkplätze für Museumsbesucher (auch Reisemobile) gebaut werden. Ferner sind eine Jugendherberge mit Freifläche, ein   Informationszentrum,  ein Waldkindergarten geplant. Eigentümer Willi Schaefer denkt ferner an ein Haus der Sinne, mit Veranstaltungshalle, an eine  Ökologische Bildungsstätte mit Gastronomie, Konferenzräumen und Übernachtung sowie einen Spa-Bereich. Ein Vogelschutzgebiet mit zwei Beobachtungstürmen über Wanderwege zum Sedimentationsbecken und dem Wanderwegenetz zum Neandertal sind ebenfalls vorgesehen. Ein Aussichtspunkt auf der Hochhalde (172 m üNN) mit Wanderwegen und Dino-Rutsche von der Halde Richtung Steinbruch soll eine zusätzliche Attraktion sein. Neu hinzugefügt sind Planungen zur klimaneutralen Versorgung, dafür ist auf Erkrather Gebiet eventuell eine  4,5 ha große Solaranlage vorgesehen. Heizung und Wasser erfolgen durch Hydrothermie (Wasser aus den Steinbruch). Der Verkehr, so Schaefer nutzt in erster Linie die Zufahrt über den Erkrather Weg und entlastet verkehrstechnisch das Tal. Der Regiobahnhof Neanderthal ist ohne Auto zu Fuß nur wenige Minuten entfernt.

Erneut zieht die Gesellschaft zu Mettmann das Fazit eines “großen positiven Konsenses“ der Teilnehmer. Ein erster positiver Lichtblick, ein gemeinsamer Antrag zum Konzept ist der Verwaltung parteiübergreifend von CDU, SPD; FDP, Piraten/Linke mit Unterstützung der UBWG für die nächste Ratssitzung am morgigen 9. Juli ist inzwischen übergeben worden. In Abklärung befinden sich nun noch die notwendigen Unterlagen, um für eine Planergänzung des Regionalplanes vorzufühlen.

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