Neuer Spielplatz am Steinbruch in Mettmann

Nach langen Vorplanungen : Mettmann eröffnet den Spielplatz am Steinbruch

Das Areal an der Haydnstraße soll nach und nach zu einem Treffpunkt für alle Generationen ausgebaut werden.

Bei einem Stadtteilnachmittag wurde der Spielplatz „Am Steinbruch“ in Mettmann-Süd wiedereröffnet. Mit 13.600 Quadratmetern ist er einer der größten Spielplätze im Stadtgebiet und soll in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden.

Dezernatsleiter Marko Sucic erläuterte  noch einmal die Historie des Umbaus, die im Jahr 2014 mit der politischen Beschlussfassung begann. „Zusammen mit den Spielplatzpaten haben wir dann eine Befragung in der Bevölkerung und insbesondere bei den Kindern des Stadtteils vorgenommen“, blickt Sucic zurück. Rund 260 Fragebögen wurden ausgefüllt. „Darunter waren auch viele Zeichnungen mit denen uns die Kinder ihre Wunschspielgeräte und Vorstellungen von ihrem neuen Spielplatz gezeigt haben“.

Großen Anteil an der Planung und Umsetzung hatte die Stadtteilkonferenz Süd, in der sich unterschiedliche Akteure aus Mettmann-Süd engagieren, darunter die Caritas, Kindertageseinrichtungen, die Grundschule am Neandertal, die Stadtverwaltung und der Seniorenrat.

Sie formulierten den Wunsch, den Spielplatz zu einer Begegnungsstätte für Jung und Alt zu machen, unter anderem mit zusätzlichen Sitzmöglichkeiten und einer Freifläche für Stadtteilfeste. Die jetzige Wiedereröffnung ist ein Zwischenschritt auf dem Weg zu einem Mehrgenerationen-Spielplatz, der in dieser Form für Mettmann einzigartig sein wird, erklärte Marko Sucic. Finanziert wurde das Projekt anteilig durch Eigenmittel der Stadt.

„Anteilig bedeutet, dass zusätzlich Spenden, Werbepartner und Sponsoren gewonnen werden mussten und müssen, um das Projekt komplett zu finanzieren“, betonte der Dezernatsleiter und dankte allen Helfern.

Mit Hilfe von weiteren Spenden sollen in den kommenden Jahren Sportgeräte für Senioren, Grillplätze und weitere Spielgeräte hinzukommen. „So entsteht nach und nach ein Treffpunkt für Mettmann-Süd und Menschen aus der ganzen Stadt“.

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