Mettmann: Neuer Erinnering aufgestellt

Mettmann: Neuer Erinnering aufgestellt

Der Arbeitskreis Neanderthalstadt Mettmann hat einen weiteren Metallring mit den wichtigsten Ereignissen des Jahres 2009 konzipiert. Er ist ein Teil des wachsenden "Denk-Mals" auf dem Lavalplatz.

Das wachsende "Denk-Mal" auf dem Lavalplatz wächst weiter: Gestern stellte der Vorsitzende des Arbeitskreises Neanderthalstadt, Prof. Dr. Bernd Günter, den Erinnering 2009 der Öffentlichkeit vor. Auf diesem Ring stehen vier für die Stadt Mettmann im vergangenen Jahr bedeutsame Ereignisse: Zehn Jahre Regiobahn und 130 Jahre Eisenbahn im Neandertal, 100 Jahre Haus St. Elisabeth, Brand und Schließung der Grundschule Kirchendelle sowie die Eröffnung der Fachhochschule der Wirtschaft. Der Arbeitskreis hatte mehrere Vorschläge zur Abstimmung unterbreitet. Die Bürgerschaft wählte die vier vorgenannten Ereignisse aus.

Prof. Bernd Günter, Dekan der Wirtschaftwissenschaftlichen Fakultät der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf, hatte im Jahr 2004 zusammen mit der Künstlerin Elke Tenderich-Veit die Idee für das wachsende "Denk-Mal". "Es ist einzigartig in Deutschland und es ist identitätsstiftend. Dort, wo normalerweise die Jahresringe zu erkennen sind, befinden sich Linien – Baumringen ähnlich – die beschriftet sind. Mettmanns Erinneringe sollen einen wachsenden Gedächtnisbaum darstellen", so Günter.

Sollte der Lavalplatz im Zuge des Neubaus des Evangelischen Gemeindehauses und des Kö-Karrees umgestaltet werden, werden die Erinneringe und das wachsende Denkmal wohl an dieser Stelle bleiben, aber etwas versetzt werden. Bürgermeister Bernd Günter, der sich über dieses "außergewöhnliche Geschichtsbuch" freute, sagte dabei die Unterstützung der Stadt zu.

  • Handball : TBW netzt dem Verfolger 28 Mal ein

Der neue Erinnering (es gibt jetzt bereits sechs Ringe) wurde von der Firma Rudolf Kuhn Tiefbau GmbH gesponsert, die seit 45 Jahren existiert. Die Lehrlingswerkstatt der Firma Georg Fischer brachte die Buchstaben auf den Ring, die Regiobahn und die Aulen Mettmanner betätigten sich als weitere Sponsoren und halfen bei der Umsetzung mit. Das wachsende Denkmal und die Erinneringe sind Teil des Evolutionspfades, der ebenfalls vom Arbeitskreis Neanderthalstadt konzipiert und umgesetzt worden ist. Der Evolutionspfad mit dem Neanderthaler im Kreis, der bemalten Eisenbahnbrücke und diversen Denkmälern zur Geschichte des Neandertals und zum Kalkabbau, führt von Mettmann zur Fundstelle des Neandertalers.

Demnächst möchte der Arbeitskreis eine Dokumentation der verschiedenen Objekte des Evolutionspfades in Form eines Faltblattes herausgeben. "Für die Erstellung des Faltblattes suchen wir noch Sponsoren", erklärte Bernd Günter, der Vorsitzende des Arbeitskreises Neanderthalstadt.

(RP)
Mehr von RP ONLINE