Mettmann: Neue Beratungsstelle hilft Opfern von Gewalt

Mettmann: Neue Beratungsstelle hilft Opfern von Gewalt

Die Bundestagsabgeordnete und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags, Michaela Noll besuchte sie den Sozialdienst Katholischer Frauen und Männer Mettmann (SKFM).

Der SKFM bietet Hilfen für Menschen in seelischer und existenzieller Not an. Bundespolitikerin Noll hat ebenfalls ein breites Interesse, das von Fachberatungsstellen gegen sexualisierte Gewalt über eine mögliche Absenkung der NRW-Standards im Zuge einer bundeseinheitlichen Finanzierung der Gewaltschutz-Arbeit bis hin zum oftmals schwierigen Umgangsrecht nach häuslicher Gewalt, sowie der Bedeutsamkeit der Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern und den defizitären Vergütungssätzen für gesetzliche Betreuer reicht.

SKFM-Geschäftsführerin Lilo Löffler präsentierte die neue Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt, die Opfern kostenfrei Beratung anbietet. Bereichsleiterin Eva-Marie Düring berichtete aus dem SKFM-Frauenhaus für den Kreis Mettmann. Demnach würden immer mehr Frauen mit Kinder dort Schutz suchen. In diesem Kontext wurde über das Recht auf begleiteten Umgang zeitnah nach der Tat diskutiert. Noll bezog dazu klar Stellung und erklärte, dass das Kindeswohl ihrer Meinung nach an erster Stelle stünde und ein Umgang auszusetzen sei, wenn der Täter sich nicht therapeutisch begleiten lässt.

(str)
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