1. NRW
  2. Städte
  3. Mettmann

Mettmann: Neue Autoabfahrt für das Kö-Parkhaus

Mettmann : Neue Autoabfahrt für das Kö-Parkhaus

Eine Rampe soll von der 3. Etage auf die Straße Am Königshof führen und den Verkehr entzerren.

Parken ist in der Stadt ein Problem. Für Entlastung sollte das neue Parkhaus der Kö-Galerie sorgen. Doch durch die enge Ein- und Ausfahrt stehen die Kunden auch dort zuweilen Schlange. Das soll sich langfristig ändern. "Neben der weiteren Ausfahrt auf die Talstraße planen wir eine weitere Abfahrt von der dritten Etage auf die Straße am Königshof. Unten ist dann nur noch die Einfahrt, damit alles nicht ganz so eng ist und es keinen begegnenden Verkehr mehr gibt", sagt Stephan Schnitzler. Der Geschäftsführer von Phoenix Development, Inhaber der Kö-Galerie, erwartet von der Nachbesserung eine deutliche Entspannung der Verkehrslage.

Mettmann: Neue Autoabfahrt für das Kö-Parkhaus
Foto: dj

Voll könnte es bereits am nächsten Wochenende werden, wenn die Kö-Galerie Geburtstag feiert — ihren ersten. Vor einem Jahr öffnete das Einkaufszentrum seine Türen für die Kunden. "Wir sind mit der Entwicklung zufrieden", sagt Schnitzler. Seine Bilanz fällt trotz mancher Veränderungen und Verzögerungen positiv aus. "Ein paar Neuerungen sind ganz normal. Wir müssen unser Konzept erst einmal testen, um zu sehen, was gut läuft. Nun wissen wir, dass wir im Textilbereich gut aufgestellt sind, aber auf dem Gebiet der Gastronomie noch etwas tun müssen." Es gebe Gespräche mit drei weiteren Mietern.

Er verweist auf die laufenden Verhandlungen, betont aber, dass es keinen Leerstand geben werde. Zuversichtlich äußert er sich auch zur Ansiedlung eines Sportgeschäfts. "Es sieht gut aus, doch noch sind die Verträge nicht unterschrieben." Er erhofft sich im Frühjahr einen zusätzlich Schub, da nun auch die meisten Bauarbeiten abgeschlossen und die Probleme mit dem Pflaster vor dem Eingang endlich behoben seien. "Das gibt den Menschen die Möglichkeit, das Center noch einmal ganz neu zu erleben."

Die Geburtstagsfeier soll am 14. und 15. März überregional Aufmerksamkeit erregen. Ein gemeinsames Fest mit der Stadt und dem Mettmanner Bauverein ist für Anfang Mai geplant. Dann soll möglichst die gesamte Innenstadt mitfeiern. "Unser Ziel ist nach wie vor, das Umfeld zu beleben", betont Schnitzler. Er wünscht sich eine positive Gesamtentwicklung, von der möglichst alle profitieren.

Nach vielen Hindernissen fügt sich auch für den Mettmanner Bauverein nun der letzte Stein in ein Gesamtbild ein. Im März soll das asiatisch-brasilianische Restaurant mit 360 Plätzen eröffnen. "Das hat ziemlich lange gedauert, doch nun sind Teller und Besteck da. Wir machen noch die Schlussabnahme und dann kann es hoffentlich losgehen", sagt Vorstandsmitglied Christoph Erven. Er ist gespannt, was er in dem Haus mit Sushi-Theke, mongolischen und südamerikanischen Spezialitäten serviert bekommt. "Die Kombination ist sehr ungewöhnlich, doch die verschiedenen Fleischsorten am Spieß sollen sehr schmackhaft sein."

"Die Stadt hat nun auch die Außenanlage fertig gestellt. Alles macht einen hochwertigen Eindruck und wird von den Mettmannern auch angenommen", sagt Erven. Bis auf zwei kleinere Einheiten seien auch alle Gewerbeflächen vermietet. "Wir hatten dafür bereits Interessenten, doch das Sortiment hat nicht zum Umfeld gepasst." Geeignet sei beispielsweise ein Haushaltswarengeschäft oder ein Sportartikel-Anbieter.

"Insgesamt sind wir mit dem Objekt zufrieden", betont Erven. Von den 52 Einheiten seien bis auf neun alle verkauft und die Eigentümer sehr zufrieden.

(RP)