Nachnutzung des Kalksteinbruchs Neandertal

Die Bezirksregierung muss mitspielen : Parteien unterstützen Freizeitprojekt

Die CDU, SPD, FDP und Piraten/Linke  im Mettmanner Rat  unterstützen das Freizeitprojekt der Eigentümer des Steinbruchs Neandertal und haben einen Antrag für die nächste Ratssitzung am 9. Juli formuliert.

Darin heißt es: „Die Verwaltung wird beauftragt, die Idee einer maßvollen und umweltverträglichen touristischen Nachnutzung des Kalkwerkeareals, wie sie in der Veranstaltung am 5. Juni  durch die Gesellschaft Verein zu Mettmann (GVM) sowie dem Geschäftsführer der Kalkwerke Neandertal GmbH vorgestellt wurde, positiv zu begleiten und zu unterstützen.“ Hierzu soll die Verwaltung in einem ersten Schritt die notwendigen Vorabsprachen mit der Kreisverwaltung und der Bezirksregierung gemeinsam mit den Initiatoren führen und im nächsten Ausschuss für Planung, Verkehr und Umwelt über den Sachstand berichten.

In der Informationsveranstaltung der GVM seien erste Pläne für eine touristische Nachnutzung des Kalkwerkareals Neandertal vorgestellt worden, sagt SPD-Fraktionsvorsitzender Florian Peters. „Die dort vorgestellten Überlegungen bieten aus unserer Sicht eine große Chance für Mettmann, die wir nutzen sollten. Dazu bedarf es der deutlichen Unterstützung der Stadtverwaltung. In einem ersten Schritt ist die grundsätzliche Machbarkeit des Vorhabens mit der Kreisverwaltung sowie der Bezirksregierung abzuklären.“

Das Projekt: Von einem Aussichtspunkt auf der Hochhalde soll es eine Dino-Rutsche Richtung Steinbruch geben. Um das Museumsumfeld zu entlasten, sollen Parkplätze für Pkw, aber auch Stellplätze für Wohnmobile und  -wagen geschaffen werden. Eine Jugendherberge, ein „Haus der Sinne“ sowie eine „Ökologische Bildungsstätte“ mit Gastronomie, Hotelbetrieb und Spa-Bereich sind ebenfalls vorgesehen.

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