Nach dem Wasserrohrbruch in Mettmann

Auf der Elberfelder Straße : Straße bleibt weiter Baustelle

Die Sanierungsarbeiten in der Elberfelder Straße dauern noch vier Wochen.

Still ruht der See oder besser die Baustelle auf der Elberfelder Straße. Zumindest gestern. Dort hatte ein kapitaler Wasserrohrbruch am 15. September die Straße auf einer Länge von 150 Metern unterspült, die Platten der Gehwege hochgedrückt. Es bestand die Gefahr, dass die Eisenbahnbrücke nicht mehr standfest war. Die Regiobahn musste zeitweise ihren Betrieb einstellen, die Anwohner kämpften mit den Wassermassen. Ein großes Versorgungsrohr von 200 Millimetern Durchmesser war geborsten. Die Stadtwerke Düsseldorf beauftragten eine Fachfirma, die die Schäden beheben sollte. Dies ist mittlerweile teilweise geschehen. Allerdings nur teilweise.

Die neuen Wasserrohre sind in der Erde, der Boden ist verdichtet, doch die Straße nebst Bürgersteig ist in weiten Teilen noch nicht repariert. Ein Teilstück des Gehweges (rechte Seite von unten) ab dem Tunnel ist saniert, der linke Gehweg (von unten) muss noch komplett erneuert werden, ebenso der Bürgersteig von den Garagen an (rechte Seite von unten) bis zum Abzweig Bahnstraße. Gestern war von Bauarbeitern nichts zu sehen. Ein Verdichter steht am Straßenrand, ein Bagger auf der früheren Parkfläche.

Auf Nachfrage bei den Stadtwerken Düsseldorf teilte eine Sprecherin unserer Zeitung gestern mit, dass die Sanierungsarbeiten noch mindestens vier Wochen dauern würden. Dann kann es aufgrund des Wetters (Bodenfrost möglich) schwierig werden, die Straße so zu sanieren, dass sie wieder für den Verkehr freigegeben werden kann. In Mettmann gab und gibt es oft Rohrbrüche. Dies hängt mit dem Alter der Rohre und der Topografie zusammen.

Mehr von RP ONLINE