Wülfrath: Mit 215 000 Euro Straßenlöcher stopfen

Wülfrath : Mit 215 000 Euro Straßenlöcher stopfen

Die Stadt will aufgeschobene Sanierungsarbeiten nachholen. Fahrbahnen werden geflickt oder umfassend aufbereitet.

Die Personalsituation im Tiefbauamt ist angespannt. Außerdem band die Neugestaltung der Goethe- und der Parkstraße viele Kapazitäten, so dass die Mitarbeiter an ihre Grenzen kamen. Die Folge: Viele dringend notwendigen Sanierungsarbeiten auf und an den Wülfrather Straßen, die bereits in diesem Jahr terminiert waren, mussten aufgeschoben werden.

Der Anger-Markt und das Umfeld hatten bei den Arbeiten absoluten Vorrang. Nun aber will die Stadt die längst fälligen Sanierungen in Angriff nehmen. "Wenn das Wetter es zulässt, machen wir uns ab Januar an die Arbeit", sagt Tiefbauamtsleiter Frank Klatte. 215 000 Euro werden in die Verbesserung der Straßen gesteckt. Schlaglöcher werden geflickt, Bodenwellen ausgebessert, kaputter Asphalt wird ausgewechselt.

Die Straßen stehen fest, die in den nächsten Monaten saniert werden sollen. Rohdenhauser Busch und auch die Flandersbacher Straße (zwischen Dorfplatz und Rohdenhauser Straße) stehen ganz oben auf der Liste. Die Straße Bringmannshaus soll auf 3000 Quadratmeter Fläche eine neue Asphaltdecke bekommen.

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Besonders die Straßenoberfläche der Henry-Ford-II.-Straße muss dringend gemacht werden, sagt Klatte. Zudem wird es mehr als nur Schönheitsreparaturen am Metzgeshauser Weg (zwischen Ahorn- und Tannenweg) und auf der Havemannstraße geben. Dort sind umfangreiche Reparaturen geplant. Insgesamt 115 000 Euro stehen dafür bereit. 100 000 Euro sind dafür angesetzt, die Straßensanierungen im nächsten Jahr weiterzuführen. Hier stehen die Röntgenstraße und unter anderem der Eichenweg im Fokus. Vor allem der Eichenweg leidet seit Jahren unter immer neuen Straßenlöchern.

Die geplanten Arbeiten können bereist in Kürze beginnen, sagt Klatte, alles sei aber abhängig von der Wettersituation. Solange milde Temperaturen herrschten, seien die Arbeiten leistbar. Sinke die Temperatur aber unter acht Grad, sei eine ordnungsgemäße Sanierung nicht möglich, so Klatte.

Gerade der vergangene harte Winter mit mehrmals und dann auch jeder Menge Schnee und Temperaturunterschieden hat zu großen Schäden an den Wülfrather Straßen geführt. Diese Vorschäden sind noch heute zu sehen, da nicht alle Löcher und Risse sofort und vor allem umfassend gemacht werden können. Das lässt die Finanzsituation der Stadt nicht zu.

Wird der Winter wieder so hart und wechseln Frost und höhere Temperaturen wieder konstant, rechnet die Stadt mit weiteren großen Straßenschäden.

(RP)