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Migration in Mettmann: Mahnwache der „Omas gegen Rechts“

Migration in Mettmann : „Omas gegen Rechts“ halten Mahnwache für Flüchtlinge

Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit ertrinken Geflüchtete im Mittelmeer. Darauf machten jetzt die „Omas gegen Rechts“ aufmerksam – bei einer Mahnwache vor dem Neanderthal Museum.

Der letzte Sonntag im Juli ist traditionell der internationale Tag der Seerettung. Und: Am Mittwoch, 28. Juli, wird die Genfer Flüchtlingskonvention 70 Jahre alt. Aus diesen Gründen hielten die „Omas gegen Rechts“ am Sonntag eine Mahnwache ab. gemeinsam stellten sie sich gegenüber des Neanderthal Museums auf – mit Rettungsring, Gitarre und Protestplakaten.

Die Botschaft an Museumsbesucher, Wanderer und Autofahrer war eindeutig: „Wir empfinden es als unterlassene Hilfeleistung, wie sich die Europäische Union im Mittelmeer abschottet und das Ertrinken so vieler Menschen bewusst einplant.“ Kritik wurde am Vorgehen der europäischen Grenzbehörden Frontex geübt, aber auch daran, dass Flüchtlingsboote nach Libyen zurückgedrängt werden.