Metzkausen feiert sein zweites Bürgerfest

Mettmann in Feierlaune : Metzkausen stößt an in bester Laune

Wie die Premiere, so hatte auch die zweite Auflage des Bürgerfestes Erfolg: Viele kamen, um zu feiern und zu töttern.

Es war zwar erst das zweite Bürgerfest in Metzkausen. Nachdem sich aber im vergangenen Jahr der Auftakt schon recht verheißungsvoll gestaltete, war an diesem Wochenende auf dem Platz zwischen dem Restaurant „Ratskeller“ und der Gerätehalle der Feuerwehr richtig was los. Udo Schmidt, Inhaber des Restaurants „Ratskeller“, kam mit dem Bierzapfen kaum nach, strahlte jedoch angesichts des Besucherandrangs: „Ich bin überwältigt, dass das Metzkausener Bürgerfest 2.0 von der Bevölkerung so gut angenommen wird. Damit hat sich der organisatorische Aufwand im Vorfeld mehr als gelohnt.“

Udo Schmidt, neben dem Bürgerverein und der Löschgruppe Metzkausen der Feuerwehr einer der Veranstalter, fügte hinzu, dass die Organisatoren viel Unterstützung durch die Stadtverwaltung Mettmann bekommen haben. „Die Verwaltung hat bei der Ausstellung der notwendigen Genehmigungen unbürokratisch gehandelt.“

Das Orga-Team hatte sich eine Menge einfallen lassen, um den Besuchern etwas zu bieten. Essen- und Getränkestände sowie ein unterhaltsames Bühnenprogramm luden bei schönem Sommerwetter zum Verweilen ein. Die Besucher freuten sich, Bekannte zu treffen, ein Bierchen miteinander zu trinken und mit ihnen zu „töttern,“ Viele ältere Mitbürger erinnerten sich an die Zeit, als Metzkausen vor der Eingemeindung nach Mettmann zum früheren Amt Hubbelrath gehörte und der Ortsteil Hassel der eigentliche Kern Metzkausens war.

Es waren aber nicht nur die Metzkausener gekommen. Von den „Aulen“ machte auch Klaus Haxel einen Abstecher in den größten Ortsteil der Kreisstadt. „Ich wollte mal sehen, wie im Außenbereich Mettmanns gefeiert wird“, sagte er und fügte hinzu, dass die Metzkausener etwas von Feiern verstehen. „Alle Achtung, die haben hier was Tolles auf die Beine gestellt.“

Bürgermeister Thomas Dinkelmann freute sich, dass das Bürgerfest so gut angenommen wurde. „Ich finde es gut, dass auch in den Mettmanner Ortsteilen wie beispielsweise in Obschwarzbach oder hier Feste der Begegnung gefeiert werden. Das fördert die Gemeinschaft und dokumentiert, dass die Ortsteile über eine gewisse Eigenständigkeit verfügen.“ Auf Nachfrage äußerte er sich zur Nahversorgung in Metzkausen. „Es ist sicherlich nicht zufriedenstellend, dass auf der Florastraße kein Lebensmittelmarkt mehr vorhanden ist. Unsere Wirtschaftsförderung ist aber bemüht, etwas gegen den dortigen Leerstand zu unternehmen, wobei es schwierig ist, für kleinere Läden Interessenten zu finden.“

Auch dem Bürgervereins-Vorsitzenden Gregor Neumann bereitet die Nahversorgungssituation Sorge. „Wir als Bürgerverein schalten uns da gern als Vermittler ein, wenn es Übernahme-Interessenten geben sollte.“ Beim Schlendern über das Festgelände fällt der Infostand des Sankt Martin Vereins Metzkausen ins Auge. Vanessa Witte und Dominik Erhard vom Vorstand informieren über die Arbeit eines der ältesten Vereine des Ortsteils und verteilen Flyer. Sie freuen sich, dass bereits mehrere Besucher ein Anmeldeformular unterschrieben haben.

Die Löschgruppe Metzkausen der Feuerwehr hatte vor allem für die Jüngeren etwas zu bieten. Besucher konnten Feuerwehrwagen besteigen. Auch der Feuerwehrförderverein war mit einem Stand vertreten.

Mehr von RP ONLINE