1. NRW
  2. Städte
  3. Mettmann

Mettmanner Vereine werden durch Erlös aus Maskenverkauf von Apothekerin unterstützt

Gutes für andere in Pandemie-Zeiten tun : 10.000 Euro für Mettmanner Vereine aus Maskenverkauf

Menschen ab 60 Jahren oder mit Vorerkrankungen wurden seit Ende 2020 mit FFP2-Masken per Gutschein ausgestattet. Diese Vergabe wurde von Paula Nowodworski mit einer Spendenaktion zugunsten von Vereinen in Mettmann kombiniert.

(von) Masken zu tragen, ist schon lange nicht mehr bloße Option, sondern längst Pflicht. Im Rahmen der Corona-Krise bekamen ältere und besonders vom Sars-CoV-2-Virus-Gefährdete einen so genannten Maskenberechtigungsschein. Und diejenigen, die besagten Maskenberechtigungsschein in einer der Biber-Apotheken einlösten, konnten dort als Obolus einen Gutschein in Höhe von fünf Euro zugunsten von Vereinen aus der Region entrichten. Seit Jahresanfang bis Ende April lief die Aktion, die große Resonanz fand.

„Die Spenden-Bereitschaft der Mettmanner ist wirklich beeindruckend“, freut sich Initiatorin Paula Nowodworski. Mehr als 5000 Euro kamen bei der Aktion zusammen, ein Betrag, den „wir gerne auf eine Gesamtspendensumme von 10.000 Euro aufrunden“.

Insgesamt sind Spenden für mehr als 20 verschiedene Vereine zusammengekommen. Bedacht werden damit der Kinderschutzbund, die Mettmanner Tafel, das Kinderhospiz Regenbogenland, die türkisch-islamische Gemeinde, Mettmann Sport, das Franziskus Hospiz sowie die AWO Mettmann.

  • Die Vorstandsvorsitzenden der Volksbanken Emmerich, Kleve
    In Kleve, Goch und Emmerich : Volksbanken spenden 500.000 Euro für Vereine
  • Leerstand in Mettmann: Zur Zeit herrscht
    Handel in Mettmann : Aufschwung oder Ausverkauf ?
  • Die Tulpenfelder in Grevenbroich sind ein
    Überfüllte Parks und Besucheransturm in NRW : Als gäbe es keine Pandemie

„Uns war es wichtig, dass die Bürger selbst entscheiden konnten, wem die Spende zugutekommt, denn Bedarf ist ja überall vorhanden. So konnten wir nicht nur eine Institution, sondern gleichzeitig viele Empfänger erreichen“, erklärt Filialleiterin Bettina Robertz. Gerade jetzt sind Solidarität und Zusammenhalt unerlässlich für den Erhalt sozialer Strukturen; viele wohltätige Vereine und Einrichtungen finanzieren sich nahezu ausschließlich aus Fördergeldern. Und Paula Nowodworski ergänzt „Wir freuen uns und sind glücklich, dass die Aktion so gut angekommen ist. Ich kann versprechen, dass wir uns trotz herausfordernder Zeiten weiterhin interessante Aktionen ausdenken.“ Derzeit ist eine der wichtigsten Aufgaben in der Pandemie, die Corona-Teststelle, ein Sicherheitsbeitrag in unruhigen Zeiten, bei den Bürgern zu etablieren.

(von)