Mettmanner rettet Berlinerin das Leben Wie Falk Perpeet zum Lebensretter wurde

Mettmann/Berlin · Beim DKMS registriert, konnten die Stammzellen des Mettmanners (23) die an Blutkrebs erkrankte Bloggerin Nella Rausch (56) retten. Hier erzählen die beiden ihre Geschichte.

 Dass seine Stammzellen lebensrettend sein könnten, war nicht bloß der Fund der sprichwörtlichen Nadel im Heuhaufen.

Dass seine Stammzellen lebensrettend sein könnten, war nicht bloß der Fund der sprichwörtlichen Nadel im Heuhaufen.

Foto: Köhlen, Stephan (teph)

„Es könnte sein, dass ich sterbe.“ Denn wenig hoffnungsvoll lautete die ärztliche Prognose für Nella Rausch vor fast sieben Jahren. Damals hatte sie die niederschmetternde Diagnose „Non-Hodgkin Lymphom“ bekommen, Lymphdrüsenkrebs. Zusammen mit ihrem Mann lief die damals 50-Jährige über den Waldfriedhof. Sonst war die Wahl-Berlinerin hier gerne spazieren gegangen. Jetzt überlegte sie, ob sie wohl zwischen Horst Buchholz und Vicco von Bülow gut zu liegen kommen könnte. Dass Nella Rausch dort nicht begraben wurde, sondern – inzwischen – kreuzfidel als Bloggerin arbeitet, verdankt die inzwischen 56-Jährige Falk Perpeet. Der Mettmanner rettete ihr mit einer Stammzellenspende das Leben. „Falk ist meine Rettung gewesen. Er ist das größte Geschenk.“