Mettmann

Bei der ökumenischen Kirchennacht locken am 13. Oktober drei Gotteshäuser mit Lichtern und Musik.

Zum dritten Mal findet am Freitag, 13. Oktober, die Nacht der Offenen Kirchen im Kreis Mettmann statt. An 43 Veranstaltungsorten in acht Städten bieten evangelische, katholische und freikirchliche Gemeinden ein vielseitiges Programm.

Die einzelnen Veranstaltungen wurden von den Pfarrern der jeweiligen Gemeinde organisiert. Zudem helfen viele Ehrenamtliche bei der Durchführung der Programme. Koordiniert wird die Kirchennacht, deren Schirmherrschaft erneut Thomas Hendele, Landrat des Kreis Mettmann, übernommen hat, vom Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann.

Der Abend ist in diesem Jahr von zwei Aspekten besonders geprägt: "Es ist eine ökumenische Veranstaltung", erklärt Beate Meurer, Öffentlichkeitsreferentin des Kirchenkreises. Frank Weber, Superintendent des Kirchenkreises, ergänzt: "Das Besondere ist auch die Verbindung zum Reformationsjahr, das wir in diesem Jahr intensiv begehen." Zuvor hatte die Kirchennacht bereits in den Jahren 2010 und 2014 stattgefunden. "Ich freue mich, dass es so bewährt und eingerichtet ist", sagt Frank Weber. In Mettmann wird die Nacht der Offenen Kirchen an drei Orten begangen. In der evangelischen Kirche soll ein meditativer Lichterweg entstehen. "Die Idee ist, die Kirche auszuräumen, das Licht zu dimmen und mit Kerzen ein Labyrinth entstehen zu lassen", erklärt Pfarrer Steffen Weishaupt von der Evangelischen Kirchengemeinde. Es soll um Ruhe und Besinnlichkeit gehen. Einzelne Impuls-Stationen nehmen dabei zum einen Bezug auf das Thema Reformation, zum anderen sprechen sie den ökumenischen Charakter der Kirchennacht an.

Ähnliche Gedankenanstöße will auch die Katholische Kirchengemeinde geben: "In der Lambertus-Kirche wird es zu jeder vollen Stunde einen Impuls geben", erklärt Joachim Lenninghausen, Pastoralreferent der Pfarrei St. Lambertus. Unter dem Motto "Türen offen halten" soll nicht nur über das Entstehen, sondern auch die Beständigkeit der Ökumene nachgedacht werden. Auch hier soll mithilfe von Licht eine besondere Atmosphäre geschaffen werden. "Schön ist auch, dass man die Möglichkeit hat, fußläufig von der katholischen die evangelische Kirche zu erreichen", betont Lenninghausen.

In der freikirchlichen Gemeinde steht der Ton im Vordergrund. "Er ist eine gute Ergänzung zum Lichtprogramm im Zentrum", verkündet Wolfgang Murjahn von der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde. Ein Gospel-Konzert zum Mitsingen steht hierbei im Vordergrund.

Bei der großen Vielfalt an Veranstaltungen ist es wichtig, ein verbindendes Element zu haben, wie Ralf Gassen, Regionalreferent des Kreisdekanats Mettmann, weiß: "Dazu wird es eine Kerze geben, die an jedem Veranstaltungsort verteilt worden ist." Die Kerzen sollen alle etwa zur gleichen Zeit entzündet werden und die einzelnen Veranstaltungen so verbinden. So soll die Nacht der Offenen Kirchen zu einer gemeinschaftlichen Veranstaltung werden.

Weiter Informationen und das Programm der einzelnen Städte gibt es unter www.events-kirchenkreis.de

(RP)