Mettmann Aktionsplan zu Wohnungsnot und Wohnungslosigkeit

Mettmann · Menschenwürde ist nicht verhandelbar, Wohnungsnot geht alle an: Bis 16. September nimmt auch die Caritas Mettmann an der Aktionswoche teil.

Die Caritas-Wohnungslosenhilfe ist bei der Aktionswoche gegen Wohnungsnot und Wohnungslosigkeit dabei.

Die Caritas-Wohnungslosenhilfe ist bei der Aktionswoche gegen Wohnungsnot und Wohnungslosigkeit dabei.

Foto: Caritas

Vor mehr als 25 Jahren begann die Caritas ihre Arbeit in der Wohnungslosenhilfe. „Mit 80 Klienten sind wir gestartet, vor Corona waren es 530, aktuell haben wir 400 Klienten“, sagt Caritas-Bereichsleiter Thomas Rasch. Ein Drittel davon sind Frauen, „der Anteil ist enorm gewachsen“. Der Kreis Mettmann hat die dritthöchste Zahl an Wohnungslosen in NRW, im Rahmen des Nationalen Aktionsplans zur Überwindung von Wohnungsnot und Wohnungslosigkeit finden anlässlich einer bundesweiten Aktionswoche bis 16. September Veranstaltungen der Träger statt.

Die Caritas-Wohnungslosenhilfe in Mettmann macht durch eine Gedenkbank vor ihrem Tagestreff, Lutterbecker Straße 31, auf die Aktionswoche aufmerksam und die Mitarbeitenden stehen Interessierten für Fragen zur Verfügung. „Wir setzen auf die Zusage der Bundesregierung zur Überwindung der Wohnungslosigkeit, damit sich die Lebenssituation der Menschen ohne festen Wohnsitz verbessert und echte Teilhabechancen entstehen können“, betont Katja Neveling, Abteilungsleiterin bei der Caritas. Nicht erst seit der Corona-Krise hat sich die Situation Wohnungsloser zugespitzt. Eine Kernforderung ist, die Prävention zur Sicherung von Wohnraum stärken.

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