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Mettmann: Weiterer Schulbus zum Transport von Schülern

Sicherheit in der Pandemie : Privatinitiative organisiert weiteren Schulbus

Abstandsregeln in öffentlichen Verkehrsmitteln einzuhalten, ist bisweilen schwer. Damit sich Schüler nicht dicht gedrängt auf den Weg machen müssen, gibt es jetzt einen Entlastungsbus. Bereits seit Ende Oktober ist er im Einsatz.

Nun ist er im Einsatz, der geräumige (Reise-)Bus mit 58 Plätzen. Bereits seit Ende des Vormonats wird er für so genannte Verstärkerfahrten als Schulbus genutzt. Allerdings hat sich das Angebot offensichtlich noch nicht bis zu allen Schülern herumgesprochen, durchschnittlich sind es bislang 20 Pennäler, die mit ihm pendeln.

„Letztlich geht es darum, das Infektionsrisiko zu minimieren“, erklärt Thommy Sterz, weshlab ein Bus vom Herner Betrieb Anton Graf den Fuhrpark erweitert. Thommy Sterz wohnt am Stadtwald, „inmitten von Familien“, die sich in der Pandemie über die sichere Hin- und Zurückbringung ihrer Kinder sorgen. Parallel hatte der Mettmanner davon Notiz genommen, es gäbe NRW-Fördermittel zur Aufstockung von Schulbussen. „Lange hat die Stadt es nicht geschafft diese Förderung zu beantragen. Da wurde ich selbst aktiv“, berichtet er.

Nach aktuellem Stand bis voraussichtlich 22. Dezember verstärken diese „Corona-Busse“ im freigestellten Schülerverkehr sowie von zusätzlichen Busverkehren im öffentlichen Personennahverkehr, kurz ÖPNV genannt, die Strecken. wie Christian Barra aus dem Büro der Bürgermeisterin mitteilt, gibt es diese zusätzlichen Fahrten für die Linie 741, Strecke Erkrath, Kemperdick  mit Abfahrt 7.12 Uhr nach Mettmann Zentrum und Ankunft 7.39 Uhr, für Linie 748, Strecke Mettmann, Florastraße, Abfahrt 15.10 Uhr und 16 Uhr) Richtung Dorfstraße in Ratingen-Homberg, für Linie O11, Mettmann, Friedhof Lindenheide, Abfahrt 7.11 Uhr Richtung  Mettmann, Hasselbeckstraße sowie Mettmann, Hasselbeckstraße Abfahrt 13.30 Uhr) Richtung Mettmann, Friedhof Lindenheide.

Diese zusätzlichen Fahrtenangebote an Schultagen im Schülerverkehr dienen der Entlastung des hohen Schüleraufkommens im bestehenden Schülerverkehr und der Verbesserung des Infektionsschutzes aufgrund der erhöhten Gefährdungslage durch die Corona-Pandemie, erklärt Christian Barra den Einsatz. Und Thomy Sterz fügt hinzu, im NRW-Topf wären noch Fördergelder für weitere Busse abrufbar.

(RP/von)