Mettmann: Verein sucht Nachfolger für einsamen Schwan

Mettmann: Verein sucht Nachfolger für einsamen Schwan

(arue) Nachdem der einsame Schwan vom Goldberger Teich im Herbst offenbar an Altersschwäche verendet ist, überlegt die Bürger- und Heimatvereinigung „Aule Mettmanner“ nun, ein neues Schwanenpaar in das idyllische Gewässer umzusiedeln.

Das berichtet Anita Schäfer. „Viele Jahre haben sich die Mettmanner gefreut, wenn der einsame Schwan seine Runden im Goldberger Teich drehte“, erzählt sie. Daher sollen sich auch künftig Spaziergänger an den majestätischen Tieren erfreuen können.

Entsprechende Schwäne werden beispielsweise von der Hattinger Schwanenstation abgegeben. Das kostet Geld, doch die Aulen Mettmanner haben noch noch einige Spenden zur Verfügung. Die Restzahlung würde der Verein übernehmen. „Allerdings müsste dafür eine Schwanen-Insel im Teich oder an einem stillen Ort am Ufer mit schützender Bepflanzung befestigt werden“, berichtet Anita Schäfer. Denn die Schwäne brauchen einen ruhigen Platz, um brüten zu können. Das aber ist noch Zukunftsmusik: „Die ,Aulen Mettmanner’ werden sich im Januar mit der Hattinger Schwanenstation erneut in Verbindung setzen“, erzählt Anita Schäfer. Dann kann der Verein entscheiden, wie er weiter vorgeht.

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Viele Jahre schon hatte das einsame Höckerschwan-Männchen am Goldberger Teich sein Revier. Es hatte keinen Namen, war aber seit 2007 mit der Nummer 11910 beringt. 2013 hatte der Goldberger Teich durch Arbeiten des Bergisch Rheinischen Wasserverbandes so wenig Wasser, dass der Teich hätte zufrieren und der Schwan nicht mehr schwimmen können. Außerdem wollten die „Aulen Mettmanner“ eine Partnerin für ihn finden. Daher bekam das Tier einen Platz im Winterquartier der Hattinger Schwanenstation Paasmühle. „Eine Partnerin fand sich leider auch dort nicht für ihn“, berichtet Anja Schäfer. Der Schwan vom Goldberger Teich blieb daher bis zu seinem ende ein Einzelgänger.

Weitere Spenden sind dem Verein willkommen. Kontakt per E-Mail unter info@aulemettmanner.de.

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