Nahverkehr in Mettmann Umbau der Bushaltestellen liegt im Plan

Mettmann · Blinde und sehbehinderte Menschen bekommen spezielle Steine, an denen sie sich orientieren können. Wer mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen unterwegs ist, kann ohne Barriere in den Bus einsteigen. Die entsprechende Umrüstung der Bushaltestelle in Mettmann kommt gut voran, so die Stadt.

 Durch den Umbau sollen Niederflurbusse ohne Barriere betreten werden können.

Durch den Umbau sollen Niederflurbusse ohne Barriere betreten werden können.

Foto: Köhlen, Stephan (teph)

Aktuell werden in Mettmann Bushaltestellen barrierefrei umgebaut. Dazu werden sogenannte Blindenleitsteine verlegt, das Pflaster ausgetauscht und die Asphaltdecke saniert. Zuletzt wurde am Donnerstag die Haltestelle „Neanderstraße“ an der Ringstraße fertiggestellt. Die Haltestelle kann wieder durch Linienbusse bedient werden.

Der Umbau der Haltestelle „Am Kolben“ auf der Düsseldorfer Straße (Fahrtrichtung Düsseldorf) wird in der kommenden Woche fertiggestellt. Am Montag beginnen die Arbeiten an der Haltestelle „ME-Zentrum S“ auf der Elberfelder Straße (Ecke Bahnstraße/Talstraße). Die Ersatzhaltestelle wird einige Meter bergauf an der Bahnstraße eingerichtet. Aufgrund der Baustelleneinrichtung kann es zu einer Beeinträchtigung im Straßenverkehr kommen, grundsätzlich ist der Bereich jedoch weiterhin in beide Richtungen befahrbar.

Die Baumaßnahmen sind Teil eines Ausbauprogramms für insgesamt sieben Bushaltestellen in der Kreisstadt. Die städtischen Umbauten werden vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr mit 90 Prozent der Bausumme gefördert. Das entspricht einem Betrag von rund 234.000 Euro. In den nächsten Jahren sollen weitere Haltestellen barrierefrei umgebaut werden.

(dne)