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Mettmann: The Doors Live At The Bowl ’68 im Weltspiegel

Innovative Künstler im Kino Mettmann : Weltspiegel wird zur Konzertbühne

Zwei Musikgenres werden in Mettmanns Kino präsentiert. Einerseits ist Jim Morrison mit The Doors zu sehen. Die Oper „Fidelio“, inszeniert für die Salzburger Festspiele, erinnert an das Beethoven-Jahr 2020.

Im Weltspiegel ermittelt nicht nur der berühmteste Geheimagent seiner Majestät, werden Filme in Originalfassung gezeigt oder finden sich Regisseure zu Gesprächen ein. Im Weltspiegel wird Musik gemacht. Gleich zwei Konzerte hellen den trüben November auf, den Anfang machen Donnerstag, 4. November, 20 Uhr, The Doors „Live At The Bowl ’68 Special Edition“.

The Doors sind ein Synonym für Jim Morrison, Frauen und Männer schwärmten gleichermaßen für ihn, Jim Morrison zählte zu den charismatischsten Persönlichkeiten der Rockmusik seiner Zeit. Gemeinsam mit den Doors erweiterte er das Repertoire der Rockmusik um mehrschichtige Konzeptstücke im Sinne eines Rocktheaters. James Douglas, genannt „Jim“ Morrison, von dem zu Lebzeiten drei Gedichtbände veröffentlicht wurden, nutzte die Konzerte gerne für spontane Rezitationen poetischer Texte.

Er produzierte einen Dokumentarfilm über die Doors sowie einen experimentellen Spielfilm. In „Live At The Bowl ’68“ ist die legendäre Band in großer Form zu erleben. Gezeigt wird ein Live-Mitschnitt ihres Konzerts vom 5. Juli 1968 auf der Bühne des Hollywood Bowl – das als unübertroffen gilt. Mehr als eine Stunde präsentierten sie ein denkwürdiges Repertoire, das neben damals-schon-Klassikern wie „When The Music's Over“, „Back Door Man“ und „Light My Fire“ auch seinerzeit brandneue Songs wie „Hello, I Love You“ enthielt, das nur wenige Wochen nach dem Konzert auf Platz 1 der US-Charts einstieg. Das Konzert gilt als eine der besten Performances, die The Doors je abgeliefert haben und ist außerdem das einzige Doors-Konzert, das je in ganzer Länge mitgefilmt wurde.

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Für die Filmfassung wurden Bild- und Tonmaterial restauriert, was Fans dieser Musik ein Konzerterlebnis mit differenziertem Klangbild beschert. Zur Feier des 50. Jahrestages der Veröffentlichung von „L.A. Woman“ 1971, dem letzten Studioalbum von The Doors, wird „Live at the Bowl ’68“gezeigt. Karten gibt es ab 16 Euro.

Ludwig van Beethoven feierte im vergangenen Jahr 250. Geburtstag. Er gilt als meistgespielter klassischer Komponist und radikaler Künstler, der sich immer wieder neu erfunden hat. Ihn neu zu entdecken, nahm sich Regisseur Claus Guth mit der einzigen Oper des berühmten Komponisten namens „Fidelio“ für die Salzburger Festspiele vor. Nach dem Motto „Salzburg bleibt nur ein Kino weit entfernt“ wird diese gefeierte Produktion nun Donnerstag, 28. November, 19.30 Uhr, gezeigt. Tiefemotional ist die Inszenierung, bei der Tenor Jonas Kaufmann in der Rolle des Florestan und die kanadische Sopranistin Adrianne Pieczonka als Leonore/Fidelio vom Premierenpublikum gefeiert wurden. Die sehr hölzernen Dialoge des Stücks sind gestrichen, stattdessen gibt es elektronische Sounds mit Atemgeräuschen, Knistern und Flüstern. Alle weiteren Infos zu den Filmen via kinomettmann.de/