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Mettmann:SPD stellt beim Jahresempfang Pläne für die Kommunalwahlen vor

SPD-Jahresempfang in Mettmann : SPD stellt Eckpunkte des Wahlprogramms vor

Beim Jahresempfang erklärte der Ortsverein das Programm für die Kommunalwahl. Stadtentwicklung braucht Paradigmenwechsel.

Der SPD Ortsverein und die SPD Fraktion haben ihren Jahresempfang bestritten. Gemeinsam mit rund 40 Gästen haben die Parteimitglieder einen ersten Blick auf die anstehenden Kommunalwahlen geworfen.

Als besonderen Gast konnte der Ortsvereinsvorsitzende Heribert Klein dazu auch Sandra Pietschmann begrüßen, die erst einige Wochen zuvor von SPD und CDU gemeinsam aufgestellte Bürgermeister-Kandidatin. Besondere Gäste waren Kerstin Griese, Bundestagsabgeordnete und Staatssekretärin im Arbeits- und Sozialministerium, sowie die SPD-Landtagsabgeordnete Elisabeth Müller Witt. Sie berichteten über aktuelle Themen und Geschehnisse aus Berlin und Düsseldorf und zeigten sich optimistisch für das Jahr 2020 – insbesondere mit Blick auf die anstehenden Kommunalwahlen in NRW.

Als Beispiel guter Zusammenarbeit wurde die Fusion der Juso AGs aus Ratingen und Mettmann aufgeführt. „Lange Zeit hatten wir in Mettmann keine Juso AG, das hat sich nun glücklicherweise geändert“, sagte Heribert Klein.

Der Fokus der Mettmanner Sozialdemokraten richtet sich zunehmend auf die bevorstehende Kommunalwahl am 13. September, für die bereits das Wahlprogramm 2020 bis 2025 erarbeitet wurde. „Als SPD wollen wir ganz nah dran sein an den Menschen und ihren alltäglichen Problemen in dieser Stadt“, formulierte der Fraktionsvorsitzende Florian Peters.

Beispielsweise habe man beim Thema Stadtentwicklung  einen Paradigmenwechsel eingeläutet: Die vier wesentlichen Themen der Sozialdemokraten sind hierbei die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen, die Entwicklung einer angemessenen Gewerbeansiedlung, Vernetzung aller Formen von Mobilität und die Etablierung des Umweltschutzes als ein wesentliches Element im planerischen Denken.

„Unser politischer Gestaltungswille richtet sich auf einen ganzheitlichen Ansatz von Stadtentwicklung“, betonte Peters. Damit meint er auch die Sanierung von stadtbildprägenden Objekten, ein Fördermittelmanagement, ein attraktives Wohnungsangebot sowie ein zukunftsfähiges Verkehrskonzept.

Im Anschluss wurden verdiente Genossen für ihr langjähriges Engagement geehrt – darunter Werner Salzmann für stolze 65 Jahre Mitgliedschaft. Der ehemalige Reporter des Mitteldeutschen Rundfunks floh im Jahr 1954 aus Magdeburg in den Westen. Nur ein Jahr später fand er seine politische Heimat bei den Sozialdemokraten.

Darüber hinaus wurden Christian Barra und Christian Kampf (10 Jahre), Stefan Onischke (25 Jahre), Hans Jürgen Urbach (40 Jahre) sowie Karla Pfaff und Horst Günter Backeshoff (50 Jahre) für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt.