Rekordergebnis in Mettmann Mettmanner radeln dreieinhalb Mal um die Welt

Mettmann · Radeln ist gut fürs Klima. 21 Tage konnten Mettmanner jetzt im Wettbewerb treten und damit positive Spuren hinterlassen. Die Ergebnisse in den Einzel- und Mannschaftswertungen können sich sehen lassen.

 Rang 3 für Mettmanns Stadtradler im kreisweiten Vergleich.

Rang 3 für Mettmanns Stadtradler im kreisweiten Vergleich.

Foto: Stadt Mettmann

Liegt es an der Energiekrise, am neuen Umweltbewusstsein oder an der Liebe zur Natur? So viele Kilometer wie diesmal hat die Stadt bisher noch nicht in drei Wochen zusammengeradelt. Mit 138.040 Kilometern – im Vorjahr waren es noch 107.957 Kilometer – haben die Mitmachenden beim 5. Stadtradeln bis Ende Mai nicht nur einen neuen Stadtrekord aufgestellt. Auch kreisweit konnten sie sich behaupten und landeten hier hinter Ratingen und Velbert auf dem Treppchen. Die erradelten Kilometer würden ausreichen, fast dreieinhalb Mal um die Welt zu kommen.

Aber nicht nur bei den abgestrampelten Kilometern wurde eine neue Bestmarke gesetzt, sondern logischerweise ebenso bei der Zahl der Teilnehmer. Bei der diesjährigen Ausgabe traten 922 Teilnehmer – im Vorjahr machten 517 Leute mit – drei Wochen lang für die Stadt immer wieder in die Pedale getreten. Für die Umwelt heißt das: Es wurden etwa 21 Tonnen CO2 vermieden, die die Radfahrer verbraucht hätten, hätten sie besagte 138.040 Kilometer mit dem Auto zurückgelegt. Und die fleißigen Pedaltreter lassen sich benennen. In der Einzelwertung fuhr Stefan Schwarzer vom Polizeisportverein (PSV) Mettmann auf Platz 1. Er steuerte zum Gesamtergebnis bemerkenswerte 1758,2 Kilometer bei.

Das größte der insgesamt 25 mitmachenden Teams im Wettbewerb stellte das Heinrich-Heine-Gymnasium – zum ersten mal dabei und gleich bei der Premiere mächtig abgesahnt. 438 Aktiven brachten 37.283,5 Kilometer zusammen, womit die Schule den stadtinternen Vergleich klar für sich vorm Konrad-Heresbach-Gymnasium mit 22.339,2 Kilometern entscheiden konnte.

Nathalie Villière, die für Mettmann das Stadtradeln organisiert und betreut, ist restlos begeistert: „Mal wieder haben wir unsere Leistungen und Teilnehmerzahlen gegenüber dem Vorjahr verbessert. So langsam setzt mich das ganz schön unter Druck, denn als Koordinatorin habe ich natürlich den Wunsch, dass dieser Trend auch in den nächsten Jahren anhält.“

Wie nachhaltig dieser Beitrag für den Umweltschutz und damit auch den Klimaschutz tatsächlich ist, zeigt sich eigentlich erst jenseits des Wettbewerbs. Die Frage ist und bleibt, wie viele der Stadtradler auch zukünftig aufs Automobil verzichten werden.

Die Urkunden- und Gewinnübergabe findet Sonntag, 28. August, 14 Uhr, auf der Bühne des Heimatfestes statt.

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