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Mettmann: Rathausspitze verärgert den Integrationsrat - völlig unnötig

Kommentar : Miserable Umsetzung

So wird das Sparen zum Politikum: Dem Integrationsrat wurde verschwiegen, dass der städtische Integrationsbeauftragte gestrichen werden soll.

Die nächste Peinlichkeit im Rathaus: Laut der Vorsitzenden des Mettmanner Integerationsrates, Dagmar Pape, hat niemand darüber informiert, dass der städtische Integerationsbeauftragte wegfallen soll. Dass Dezernent Marko Sucic die Stelle als „freiwillige Leistung“ der Stadt bezeichnet, setzt dem Ganzen die Krone der Ignoranz auf.

Schlechter kann eine Kommune kaum kommunizieren. Wenn schon 36.000 Euro pro Jahr eingespart werden sollen, dann geht das so: Die Bürgermeistein macht sich zur Integrationsbeauftragten, zieht die Aufgaben in ihren Amtsbereich und erklärt das „Warum“. Das ist nicht geschehen. Stattdessen hat es niemand für nötig gehalten, die engagierten Ehrenamtler zu informieren. Worüber die sauer sind. Völlig zurecht.

dirk.neubauer@rheinische-post.de