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Mettmann: Rat kann über das Bürgerbeghren zur Realschul-Rettung entscheiden.

Schullandschaft in Mettmann : Bürgerbegehren Realschule: Der Rat kann entscheiden

Das Bürgerbegehren zum Erhalt der Carl-Fuhlrott-Realschule wird dem Rat am 29. Juni zur Entscheidung vorgelegt. Die nötige Zahl der Unterschriften ist erreicht und geprüft.

„Das Quorum ist erreicht“, so hat Bürgermeisterin Sandra Pietschmann die Initiative zum Erhalt der Carl-Fuhlrott-Realschule darüber informiert, dass die eingereichten Unterschriften für das Bürgerbegehren überprüft wurden und die nötige Anzahl an gültigen Unterschriften erzielt wurde.

Damit ist ein Meilenstein erreicht. Das Bürgerbegehren wird nun am Dienstag, 29. Juni, dem Rat zur Entscheidung vorgelegt. Entspricht der Rat dem Bürgerbegehren, erübrigt sich ein Bürgerentscheid. Stimmt der Rat dem Bürgerbegehren nicht zu, muss innerhalb von drei Monaten ein Bürgerentscheid durchgeführt werden.

Bei einem Bürgerentscheid kann über die gestellte Frage nur mit „Ja“ oder „Nein“ abgestimmt werden. Wie bei allen Abstimmungen kommt es auch beim Bürgerentscheid auf die Mehrheit an. Ein Bürgerentscheid ist erfolgreich, wenn die Mehrheit der Abstimmenden ihm zustimmt und diese Mehrheit mindestens 20 Prozent aller wahlberechtigten Einwohner darstellt. Bei Stimmengleichheit gilt die Frage als mit „Nein“ beantwortet.

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Die Organisatoren rund um Regina Lenz, Axel Zimmerling und Helmut Peick dürfen diesen Erfolg als Beleg dafür feiern, wie stark die Unterstützung für diese Einrichtung ist. Denn für das Bürgerbegehren zum Erhalt der Realschule konnte die Bürgerinitiative deutlich mehr als 3000 Unterschriften sammeln. Bereits am 21. Mai wurde die Unterschriftenliste im Rathaus der Bürgermeisterin überreicht.

Lange und unermüdlich haben die Mitstreiter sich gegen das Ende der Carl-Fuhlrott-Realschule gewehrt und versucht, ihre Weiterführung zu realisieren. Mit dem von ihnen initiierten Bürgerbegehren – es muss von mindestens vier Prozent aller Wahlberechtigten mit Angabe von Namen, Vornamen, Geburtsdaten und Anschrift unterzeichnet sein – tritt die Aktion „Realschul-Rettung“ nun in die entscheidende Phase.