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Mettmann: Polizei registriert 116 Temposünden in fünf Stunden.

Radarkontrollen auf der Osttangente in Mettmann : Mit 144 km/h bei Tempo 70 erwischt

Bei einer größeren Verkehrskontrolle auf der Mettmanner Ostangente (K18n) hat die Polizei am Montag insgesamt 116 Temposünder in fünf Stunden registriert.

Von 16 bis 21 Uhr war der Verkehrsdienst der Kreispolizei am Montag auf der noch neuen Ortsumgehung im Nordosten der Kreisstadt im Einatz, um Temposündern auf die Spur zu kommen. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, gelang es etlichen Autofahrer durch heftiges Bremsen, sich in letzter Sekunde vor einem teuren „Überwachungsfoto“ zu retten; in insgesamt 116 Fällen klappte das indes nicht. Tempo-Spitzenreiter war der Fahrer eines Mercedes aus Solingen, der mit 144 statt der erlaubten 70 km/h unterwegs war. Nach Abzug der vorgeschriebenen Toleranz von sieben km/h erwarten ihn nach Mitteilung der Polizei jetzt ein Bußgeld in Höhe von 440 Euro, zwei Punkte in Flensburg und zwei Monate Fahrverbot. Aufgeschreckt durch den Kamera-Blitz war der Fahrer übrigens direkt zur Messstelle zurückgekehrt, um sich über die zu erwartenden Konsequenzen zu informieren.

Auf einen Autofahrer aus Wuppertal kommt ebenfalls eine Anzeige nach dem Ordnungswidrigkeitsrecht zu, obwohl seine Geschwindigkeitsüberschreitung (abzüglich der vorgeschriebenen Toleranz), nur sechs km/h betrug, wofür lediglich zehn Euro Verwarnungsgeld zu zahlen gewesen wären. Das Überwachungsbild zeigt den Wuppertaler aber eindeutig beim Telefonieren mit dem Handy während der Fahrt. Dieser Verstoß kostet 100 Euro und einen Punkt in Flensburg.

Das Gesamtergebnis dieser Geschwindigkeitskontrolle bewertet die Polizei als „traurig“.

(RP)