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Mettmann: Pflicht zur Kastration und Kennzeichnung freilaufender Katzen

Bürgerausschuss in Mettmann : Kastrationspflicht für Katzen

Katzen lieben ihre Freiheit und haben manchmal mehrere Zuhause, in denen sie mit Futter versorgt werden. Das ist kein Problem. Doch die ungeschützte Vermehrung schon. Der Bürgerausschuss will dem nun einen Riegel vorschieben.

Der Bürgerausschuss hat sich einstimmig für die Einführung einer Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für freilaufende Katzen in Mettmann ausgesprochen. Der Ausschuss folgt damit einer Bürgeranregung des Mettmanner Tierschutzvereins. Der versorgt zurzeit bis zu 45 freilebende Katzen an sechs Stellen der Stadt mit Futter. Dort können die Tiere eingefangen, untersucht und kastriert werden. 

Das Land NRW hat die Befugnis zum Erlass von Verordnungen im Tierschutz auf die Kreisordnungsbehörden übertragen. 2017 hatte der Kreis Mettmann erklärt, dass er keine Notwendigkeit sehe, eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für freilaufende Katzen einzuführen. Die Stadtverwaltung wurde beauftragt, eine rechtliche Stellungnahme des Kreises und des Städte- und Gemeindebundes einzuholen. Danach soll der Ausschuss für Ordnungsangelegenheiten entscheiden, wie es weiter geht.

(dne)