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Mettmann: Mitarbeiter des Baubetriebshof gilt als besonders freundlich

Mettmann : Großes Lob für städtischen Mitarbeiter

Mike Klauser ist mit seiner Freundlichkeit schon vielen Bürgern aufgefallen.

Wenn die Blätter fallen, kommt gerade jetzt im Herbst viel an Grünabfällen zusammen. Das bedeutet, es gibt mehr zu tun für die Mitarbeiter des städtischen Baubetriebshof. Für die Arbeit eines Mitarbeiters gab es jetzt ein ganz besonderes Lob.

„Ich möchte mich auf diesem Weg sehr herzlich bei dem jungen Mannvom Mettmanner Bauhof, der mir an der Grünannahmestelle letztens an der Gruitener Straße geholfen hat“, schreibt uns Leser Klaus P. Barth. „Wenn es so etwas wie Mitarbeiter des Jahres beim Bauhof gäbe, er hätte Platz 1 verdient.“ Auch die Gründe für die Nominierung hat Barth der Redaktion genannt. „Der Mitarbeiter begrüßte mich nicht nur mit einem ‚Guten Tag‘ bevor er den Gartenabfall aus dem Auto lud, sondern winkte hinterher noch freundlich zu und wünschte ‚ein schönes Wochenende noch‘“. Das kommt auch gut bei anderen Bürgern an. Grund genug für uns bei der Rheinischen Post einmal nachzufragen, um wen es sich da eigentlich handelt.

 Er heißt Mike Klauser, ist 31 Jahre, Familienvater von zwei Kindern, lebt in Solingen und ist seit drei Jahren beim städtischen Baubetriebshof in Mettmann tätig. Normalerweise sitzt er eher hinter dem Steuer eines Müllwagens und fährt tagtäglich seine Touren. Zu Klausers Aufgaben gehören aber auch Container-Dienste, die Handkehrung in der Innenstadt oder aber auch die Annahme von Grünabfällen an Samstagen. Dort kommt er mit vielen Menschen in Kontakt und weiß, dass man mit Freundlichkeit auch für zufriedene Bürger sorgen kann. „Ich versuche, den Leuten zu helfen“, sagt Klauser und lächelt dabei. Er hält das für selbstverständlich. „Zur Grünannahme kommt häufig ein älteres Publikum. Die sind dankbar, wenn Ihnen jemand beim Schleppen der schweren Säcke hilft.“ Natürlich gebe es auch Situationen, in denen er genervt oder gestresst sei, gibt Klauser zu. Vor allem in seiner Tätigkeit als Müllwagenfahrer werden seine Nerven manchmal strapaziert. „Da bekommt man kaum ein freundliches Wort, stattdessen nur genervtes Gehupe oder Geschimpfe zu hören“, berichtet er. Er wünscht sich daher etwas mehr Aufmerksamkeit und Respekt im Straßenverkehr von den Bürgern. „Aber wenn ich beispielsweise am Baubetriebshof eingesetzt bin, ist die Atmosphäre eine ganz andere. Die Leute sind einfach glücklich, dass es sowas überhaupt gibt.“ Klauser ist einer von 86 Beschäftigten, die beim städtischen Baubetriebshof tätig sind, 34 sind es allein bei der Müllabfuhr und Straßenreinigung. „Freundlich sind sie alle“, sagt Einsatzleiter Andreas Unterweg über seine Mitarbeiter. Alle Angestellten werden unterwiesen, wie sie auf Bürger reagieren sollen, in positiven wie negativen Fällen. „Klauser fällt allerdings positiv auf. Er geht auf die Leute zu – das kann nicht jeder und ist auch nicht jedermanns Sache“, sagt Unterweg. Für seine freundliche Art sei Klauser daher auch bei den „Jungs“ beliebt. Auch sein Kollege Habib Ghali findet lobende Worte für Klauser: „Mike ist immer total freundlich“, sagt er. Die beiden arbeiten seit rund zwei Jahren zusammen. „Die Arbeit mit ihm macht einfach Spaß.“

(isf)