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Mettmann: Lehrer lernen Neues in der Digital-Werkstatt

METTMANN : Lehrer lernen Neues in der Digital-Werkstatt

Das Medienzentrum des Kreises hatte zu einer Fortbildungsveranstaltung in naturwissenschaftlichen Fächern eingeladen.

Wo sonst 2000 Schülerinnen und Schüler die Schulbank drücken, waren es kürzlich  130 Lehrerinnen und Lehrer aus dem gesamten Kreis, die ins Berufskolleg Neandertal gekommen waren, um in 21 Workshops in sieben Disziplinen der so genannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) innovative Anregungen für den eigenen Unterricht zu erhalten. „Dies ist der erste MINT-Fachtag für  Lehrer an Grundschulen sowie der Sekundarstufe I und II im Kreis”, so Michael Buckert, Leiter des Medienzentrums des Kreises Mettmann, zuständig für Angebote der Lehrerfortbildung und federführend für die Veranstaltungsorganisation. Zusammen mit Petra Bertelsmeier, Schulleiterin des Berufskollegs, freute er sich über die große Resonanz auf die Einladung.

Im Foyer des Kollegs hatten neun Kooperationspartner ihre Infotische aufgebaut: das Neandertal- und das Löbbecke-Museum, „Die Kleinen Forscher”, das Regionale Bildungsbüro des Amt für Schule und Bildung, die „Medien Monster”, der Förderverein „Freifunk im Neanderland” sowie der „Chaos Computer-Club”. Dessen Referenten erklärten das Erstellen sicherer Passwörter. Besonders groß war der Andrang in der mobilen „Digital-Werkstatt”.   Die Angebote: „“Stop-motion”, hier drehen die Kids mit analogen und digitalen Mitteln einen Film, der „Book-Creator”, mit dem sie ihr eigenes Sach- oder Belletristikbuch schreiben und gestalten sowie „Einen Roboter bauen”, der natürlich auch programmiert wird und mit dem die Kids am Ende des Kurses in der Aula oder in der Sporthalle herumfahren können. Letzter Workshop ist besonders gefragt, aber auch den Teilnehmern des Film-Workshops macht es sichtlich Spaß, einen Film zu drehen, der sich aus zahlreichen einzelnen Fotos zusammensetzt. Aus den zur Verfügung gestellten Materialien wurden kreative Kulissen gebaut und schnell eine Handlung erdacht. „Wir beamen Tiere von einem Bauernhof in ein Raumschiff”, beschreibt Kathrin Groterath, Chemie- und Physiklehrerin am Heinrich-Heine-Gymnasium, ihr kreatives Film-Szenario, das sie mit Kollegen Thomas Krei aufbaut. Am Ende des Tages zieht nicht nur sie eine positive Bilanz. Daher: Wiederholung nicht ausgeschlossen, so Veranstalter Michael Buckert.