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Mettmann: Kita-App zur schnelleren Vernetzung gefordert

Mettmanns Eltern vernetzen sich : Eltern und Politik sprechen sich für eine Kita-App aus

Schneller und die Ressourcen schützend: Mettmanns Kindergarten-Eltern sollen per App verbunden werden, schlägt die Fraktion der Linken vor.

Viele Eltern kennen, wie Termine, Informationen und Abfragen oft in Papierform überreicht werden. Die Einführung einer Kita-App stellt eine umweltfreundliche, arbeitserleichternde und übersichtliche Alternative zu den bislang verteilten Informationszetteln dar. Die örtliche Fraktion der Linken beantragt im Jugendhilfeausschuss, der am 18. Februar zusammenkommt, die Einführung einer Kita-App in den städtischen Kindertageseinrichtungen zu prüfen, wie es der Fraktionsvorsitzende André Bär formuliert. Auch die Verwaltung „steht der Idee positiv gegenüber“, wie Christian Barra aus dem Büro der Bürgermeisterin mitteilt. Allerdings müssten unter anderem eine Reihe datenschutzrechtlicher Fakten geprüft werden.

Das App-Prinzip ist einfach: Die Kitas können per Klick Eltern gezielt mit Infos und Terminen versorgen. Für Eltern bietet die Kita-App die Möglichkeit, ihr Kind etwa bei Krankheit kurzfristig und schnell abzumelden oder auf Abfragen zu Betreuungsbedarfen oder Öffnungszeiten zu reagieren. „Eine gute Idee“, beurteilt Matthias Stascheit, Sprecher des Kita-Elternbeirats, die Idee. „Bedenken gibt es bei den Eltern hinsichtlich des Datenschutzes, und es muss geklärt werden, wer die entstehenden Kosten übernimmt.“ Ob beim begrenzten Budget der Stadt aus dem Etat ausgerechnet für ein App investiert werden müsse, sei eine andere Frage. „Viele Eltern sind längst in App-Gruppen verbunden“, berichtet der Vater über die sozialen Gruppen.