Sicherheit für Mettmanns Kinder in der Corona-Pandemie Viele Fragezeichen zu den Lolli-Tests

Mettmann · Ab Mitte Mai sollen Grund- und Förderschulkinder per Lolli-Test auf eine Covid-Infektion überprüft werden. Dass zwischen Testung und Mitteilung des Ergebnisses offensichtlich ein ganzer Tag liegt, ist nicht der einzige Kritikpunkt.

 Der Corona-Test zum Lutschen als Covid-19-Schnelltest per Lolli-Methode, soll ab 10. Mai auch in Mettmann eingeführt werden.

Der Corona-Test zum Lutschen als Covid-19-Schnelltest per Lolli-Methode, soll ab 10. Mai auch in Mettmann eingeführt werden.

Foto: imago images/Hartenfelser/Peter Hartenfelser via www.imago-images.de

Ab Mitte Mai sollen Kinder bis zu zehn Jahren in Grund- und Förderschulen mit dem so genannten Lolli-Test auf eine Sars-CoV-2-Infektion geprüft werden. Alle Beteiligten loben grundsätzlich die Idee, denn die flächendeckende Einführung besagter Testung kann dabei helfen, das Pandemiegeschehen einzudämmen. Die Lolli-Tests sind für Kinder viel einfacher zu benutzen als Schnelltests per Nasenabstrich. Aber wie bei allen Neuerungen in der Corona-Krise bleiben Fragen. „Aktuell haben wir lediglich die Information, dass die Testverfahren am 10. Mai starten sollen“, sagt Marko Sucic, Dezernent für Bildung, Jugend und Soziales, zum Stand der Dinge. Einen genauen Ablauf gibt es noch nicht, derzeit werden die Schulen für die Notbetreuung weiterhin mit Schnelltests beliefert.