1. NRW
  2. Städte
  3. Mettmann

Mettmann: Frauennetzwerk wurde gegründet

Verbindungen in Mettmann : 70 Frauen und Gleichstellungsbeauftragte gründen Netzwerk

Ein regelmäßiger Stammtisch sowie die Einführung einer Ehrenamtskarte sind Ideen des ersten Netzwerktreffens. Das Kick off fand digital statt. 30 Frauen hatten sich im Vorfeld angemeldet, weitere 40 rückten spontan nach.

Das Kick off war erfolgreich, „70 Frauen nahmen an der ersten Veranstaltung teil, das ist ein Erfolg“, schätzt Karen Brinker die Auftaktsveranstaltung ein. Das Frauennetzwerk Mettmann ist damit gegründet – und hat sich einiges vorgenommen.

„Ein Ziel ist die gute Vernetzung für ganz kurze Wege“, berichtet die Glichstellungsbeauftragte, die zusammen mit vier Kolleginnen zur Digital-Konferenz eingeladen hatte. Und natürlich soll der Schwung aus dem ersten Meeting mitgenommen werden. „Am liebsten würden wir uns bereits in vier Wochen wieder verabreden“, um erste Ideen zu konkretisieren. Langfristig ist etwa ein regelmäßiger Stammtisch geplant. „Der Informationsbedarf ist hoch“, viele der Teilnehmerinnen hatten betont, „man wisse viel zu wenig von Angeboten, die es bereits gibt – und voneinander“, zitiert Karen Brinker die Akteure.

Junge Frauen etwa würden sich gerne ehrenamtlich einbringen, wissen aber nicht wo, Tierschützerinnen überlegen, wie sie der Einsamkeit von Senioren in der Pandemie per temporärer Tierheimvermittlung begegnen könnten, „alle möchten gerne gemeinsam etwas auf die Beine stellen“.

  • Bürgermeisterin Sandra Pietschmann (li) und Sozialamtsleiterin
    Stadt startet Digital-Angebot „Gut versorgt...“ : Diese App hilft Senioren in Mettmann
  • Der Leerstand am Lavalplatz ist unübersehbar.
    Konzept zur Stärkung von Mettmanns Innenstadt : Ideen zur Revitalisierung gesucht
  • Die Räder warten auf ihren Einsatz
    Start in die Saison : Corona: „Bike Warm-Up“ statt Duathlon in Mettmann

Ein Kulturfestival, eine Ehrenamtsdatei – die Ideenliste ist lang. „Die Veranstaltung dauerte länger als geplant“, der Ideenaustausch war kaum zu bremsen. Auch interessant ist der Aspekt, Mettmann „nicht immer bloß als Vorort von Düsseldorf darzustellen, sondern damit zu punkten, welche lokalen Player wir vor Ort haben“, berichtet die Gleichstellungsbeauftragte über einen Abnabelungsprozess. Ebenso wurde gewünscht, die Stadtplanung zukünftig weiblicher zu denken und zu gestalten.

Beim nächsten Treffen sollen Arbeitsgruppen gebildet und Vorschläge konkretisiert werden.