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Mettmann/Erkrath/Wülfrath - An(ge)dacht: Ein geschenkter Tag

An(ge)dacht : Ein geschenkter Tag – einen 29. Februar gibt es nur in Schaltjahren

Samstag ist ein ganz besonderer Tag: Einen 29. Februar gibt es schließlich nur in Schaltjahren. Alle vier Jahre gibt es eine Zugabe, damit alles seine Ordnung hat und so die Zeitrechnung im Lot bleibt.

Es ist ein gewonnener Tag. Ein geschenkter Tag. Die Geburtstagskinder freuen sich sicherlich, dass sie in diesem Jahr mit ihrer Feier nicht auf einen Ersatztermin ausweichen müssen. Wie werden Sie diesen Tag nutzen? 24 Stunden mehr, auf die Sie all Ihre Aufgaben, all den Druck und die Erwartungen verteilen können? Oder haben Sie ein bisschen Ruhe und Entspannung eingeplant?

Der Beter in Psalm 118, Vers 24 gibt uns eine Empfehlung für diesen Tag: „Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat. Lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein.“ Wenn es uns gut geht, es etwas Positives zu berichten gibt, dann fällt uns Freude und Fröhlichkeit leicht. Aber wie ist es dann, wenn wir Tage bestehen müssen mit Traurigkeit, mit Schmerz, mit Sorge?

Der Beter aus dem Psalm hat wohl auch diese Erfahrungen gemacht. Deshalb folgt nach dem Aufruf „Lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein“ auch gleich die Bitte: „O Herr, hilf, lass wohlgelingen!“

Gott ist es, der unser Leben leitet – ihm dürfen und müssen wir die Gestaltung eines Tages überlassen. Aber er gibt uns auch die Zusage, dass er uns hilft, positiv in die Zukunft zu blicken. Ein geschenkter Tag im Februar. Vielleicht kann dieser Tag eine Weichenstellung in die Fastenzeit sein? In ihr dürfen wir wahrnehmen, wo wir aus dem Takt geraten sind. Wo sollten wir unser Leben neu ausrichten? Wo muss neue Ordnung in unsere Zeit, damit ich umschalte und meinem Leben eine Korrektur, vielleicht eine Richtungsänderung gebe. Die Fastenaktion der Evangelischen Kirche möchte uns dazu einladen. Unter dem Motto „Zuversicht – 7 Wochen ohne Pessimismus“ dürfen wir bis Ostern neue Wege entdecken, um gemeinsam mit anderen optimistisch und zuversichtlich in den Alltag zu blicken.