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Mettmann: Digitalisierung an Otfried-Preußler-Schule beginnt

Schule in Mettmann : Preußler-Schule wird digitalisiert

Neun Klassen in vier Jahrgängen hat die Otfried-Preußler-Grundschule. Zwei Klassen werden jetzt zu Musterräumen, denn sie sind mit digitalem Equipment ausgerüstet.

Grundschüler in neun Klassen und vier Jahrgängen besuchen die Otfried-Preußler-Schule. Zwei von ihnen werden ab sofort in so genannten Musterräumen unterrichtet. Damit werden sie nicht zu Musterschülern – die Musterräume sind exemplarisch für das, was das digitale Zeitalter markiert. Projektionsfläche statt Tafel, Tablet statt Lehrbuch, „hier wird ein neues Zeitalter eingeläutet“, freut sich Silke Schneider-Köchling, kommissarische Leiterin der Grundschule, über die jetzt installierten Novitäten.

Zwei Klassenräume an der Grundschule wurden jetzt entsprechend ausgestattet. Zwar sind Tafel und Kreide noch nicht komplett aus dem Klassenzimmer verschwunden, doch künftig wird der Lehrstoff schneller und unkomplizierter über digitale Geräte dargestellt. Ein Schritt zum dringend notwendigen Ausbau an den Grundschulen, der mit Hilfe des staatlichen Förderprogramms DigitalPakt Schule durchgeführt wird. Dafür hat die Stadt 1,2 Millionen Euro erhalten.

Die Klasse M4 profitiert als erstes an der Preußler-Schule davon, ihr Raum wurde entsprechend ausgestattet. Projektionsflächen mit interaktiver Bedienung kommen künftig im Unterricht zum Einsatz, und können von nahezu allen beliebigen Geräten wie zum Beispiel PCs, Laptops, Tablets, Handys oder Dokumentenkameras angesteuert werden. Alles ist miteinander vernetzt und über schnelle Glasfaserleitungen mit dem Internet verbunden. Im nächsten Schritt, so berichtet Silke Schneider-Köching, bekommt die Klasse M2 ein Upgrade.

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Die ganze Schule wird mit WlanAccess Points ausgestattet, so dass mehr als 20 Schülerinnen und Schülern in einer Klasse schnelles Internet zur Verfügung steht. Entsprechende Lern- und Übungs-Apps werden vom IT-Dienstleister in enger Zusammenarbeit mit den Schulen zentral verwaltet und für die schulischen Geräte verfügbar gemacht. Wann das Ziel erreicht ist, ist nicht terminiert. Denn nicht nur die Otfried-Preußler-Schule muss dringend auf den modernen Stand der Technik-Dinge gebracht werden. Auch bei allen anderen Grund- und weiterführenden Schulen der Stadt gibt es entsprechende Notwendigkeiten.

Parallel dazu müssen die Kollegien der einzelnen Einrichtungen fortgebildet werden. „Wir sind kein ganz blutjunges Team, dass sich mit allen Online-Finessen spielend auskennt“, sagt Schneider-Köchling über den Fortbildungsbedarf in ihrem Kollegium.