Handel in Mettmann Die LED-Weihnachtslichter sollen bleiben

Mettmann · Die Werbegemeinschaft Mettmann Impulse will Kunden nicht im Dunkeln lassen. Der Handelsverband schreibt einen Brandbrief. Und die Stadt muss vier Millionen mehr zahlen.

Symbolbild aus den Vorjahren: Die Weihnachtslichter prägen die Stimmung in Mettmann.

Symbolbild aus den Vorjahren: Die Weihnachtslichter prägen die Stimmung in Mettmann.

Foto: Köhlen, Stephan (teph)

Vor Weihnachten sollen die Kunden in Mettmann nicht im Dunklen stehen. Trotz steigender Strom- und Energierechnungen signalisiert die Werbegemeinschaft Mettmann Impulse, man wolle nicht auf eine stimmungsvolle Illumination verzichten. Ingo Grenzstein weist darauf hin, dass die Lichter bereits vor einigen Jahren von konventionellen 15-Watt-Glühbirnen auf moderne LED-Leuchtmittel umgestellt wurden: „Diese haben den Stromverbrauch radikal auf ein Fünfzehntel des bis dahin fest zur Adventszeit gehörenden Energieverbrauch gesenkt.“ Zudem sei die Weihnachtsbeleuchtung nicht nur ein Stimmungsträger. „Wo mehr Licht ist, fühlen sich die Einkaufenden auf den Straßen einfach sicherer“, sagt Grenzstein und liegt damit ganz auf der Linie von Landesinnenminister Herbert Reul, CDU, der bei allem Verständnis fürs Energiesparen ebenfalls den Sicherheitsaspekt von Licht im öffentlichen Raum betont.