Sprachcafé in Mettmann Deutsch lernen durch lockere Gespräche

Mettmann · Reden, fragen, lachen und Deutsch üben – das steckt hinter dem „Café Sprachidee“ der Diakonie. Betreut von ehrenamtlichen Helfern bietet die Evangelische Gemeinde Geflüchteten so eine zusätzliche Möglichkeit zum Spracherwerb.

Im Café Sprachidee der Diakonie, treffen sich unter anderem Fatema Karimi (v.l.) Doris Fluß, Reinhard Fluß und Ako Ahmed.

Im Café Sprachidee der Diakonie, treffen sich unter anderem Fatema Karimi (v.l.) Doris Fluß, Reinhard Fluß und Ako Ahmed.

Foto: Köhlen, Stephan (teph)

„Der Deutschkurs ist zum Deutsch lernen nicht genug“, findet Ako Ahmed. Er stammt aus dem Irak und ist im Februar 2020 zum ersten Mal mit dem Sprachcafé der Diakonie in Kontakt gekommen. Zu diesem Zeitpunkt war er erst acht Monate in Deutschland und lernte fleißig in einem offiziellen Sprachkurs die fremde Sprache. „Im Sprachkurs lernen wir die Grammatik“, sagt er. Im Sprachcafé bliebe jedoch im Gegensatz zum oft überfüllten Sprachkurs genug Raum und Zeit für alle Fragen der Neuankömmlinge. „Für mich war das sehr gut, zum Deutsch lernen“, unterstreicht der Iraker. „Die Leute möchten ihr Deutsch pflegen“, weiß auch Doris Fluß. Sie ist ehrenamtliche Helferin des Cafés und stand schon vielen Besuchern mit Rat und Tat zur Seite.