Lärm und Müll nerven im Comberg-Park

Mettmann · Ärger in der Idylle: Einer der schönsten Parks in Mettmann war in den ersten warmen Nächten des Jahres Ziel für Partygänger. Mit ihnen kamen nächtlicher Lärm und Müll am anderen Morgen. Das Ordnungsamt will nichts tun.

 Gassigehen im Gustav-Comberg-Park wird für Anja Spohr und ihre Mitstreiter seit neustem zur Müllsammler-Runde. Denn ansonsten würde niemand wegräumen, was von nächtlichen Park-Partys übrig blieb.

Gassigehen im Gustav-Comberg-Park wird für Anja Spohr und ihre Mitstreiter seit neustem zur Müllsammler-Runde. Denn ansonsten würde niemand wegräumen, was von nächtlichen Park-Partys übrig blieb.

Foto: Köhlen, Stephan (teph)

Der Gustav-Comberg-Park ist ein Metzkausener Schatzkästchen am Stadtrand von Mettmann. Mit Teich, Spielplatz, Trimm-Dich-Geräten und Boule-Bahn. Seit einigen Wochen aber sorgen in warmen Nächten ungebetene Besucher für Ärger in der Idylle. „Sie kommen mit Autos, meist gegen 22 Uhr“, hat ein Anwohner beobachtet. Dann werden Six-Packs und Schnapsflaschen in den Park geschleppt. Bluetooth Lautsprecher wummern. Meist nach Mitternacht wird „laut gegrölt, gestritten, gelacht“. Vor allem über Anwohner, die entnervt zu der nicht Corona-konformen Feierrunde gehen und um etwa mehr Ruhe bitten. In diesem noch jungen Frühjahr sei schon mindestens drei Mal die Polizei gerufen worden, um dem lautstarken Partytreiben ein Ende zu bereiten.